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Guide zur Prachtstraße Unter den Linden

Unter den Linden ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der schönsten Flaniermeilen Berlins. 

Sie verbindet das Brandenburger Tor mit der Schlossbrücke, die zur Museumsinsel führt und beherbergt zahlreiche historische Bauwerke und sehenswerte Attraktionen.

In diesem Guide verraten wir Ihnen, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, die den Boulevard säumen, wie Sie ihn am besten erreichen sowie die Geschichte der Prachtallee. 

Los geht's!

Was kann ich in der Prachtallee Unter den Linden machen?

Der historische Prachtboulevard Unter den Linden ist eine bedeutende Verkehrsachse im Herzen Berlins. Wichtige Sehenswürdigkeiten der Spreestadt säumen vor allem das östliche Ende der Allee.

Sehen Sie nachfolgend, was Sie vor Ort entdecken und unternehmen können:

1. Spaziergang

Was könnte schöner sein, als einen gemütlichen Spaziergang entlang der rund 1,5 Kilometer langen Flaniermeile zu machen. Schlendern Sie vom Humboldt-Forum bis zum Brandenburger Tor und entdecken Sie dabei nicht nur viele Highlights der Stadt, sondern auch das alte Herz der einstigen Preußenmetropole.

Ein Teil des Boulevards ist mit den berühmten, namensgebenden Linden geschmückt und macht das Bummeln besonders schön.

2. Sehenswürdigkeiten entlang des Boulevards

Auf dem Spaziergang entlang der Prachtstraße Unter den Linden kommen Sie an etlichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Hier ein Überblick:

  • Reiterstandbild Friedrichs des Großen: Das monumentale Reiterstandbild aus den Jahren 1839 bis 1851 zählt zu den bedeutendsten Werken der Berliner Bildhauerschule. Es markiert den Übergang vom Klassizismus zum Realismus. Die 13,50 Meter hohe Bronzestatue zeigt den „Alten Fritz“, bekleidet mit Uniform, Hermelin sowie Dreispitz und hoch zu Ross.
  • Staatsbibliothek Unter den Linden: Das Baudenkmal aus dem Jahr 1914 ist heute eines der beiden Hauptgebäude der Staatsbibliothek zu Berlin und beheimatet Teile eben dieser und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es gehört zu den bedeutendsten Bibliotheken der Welt.
  • Prinz-Heinrich-Palais: Das Palais des Prinzen Heinrich war ein Palast der Hohenzollern und Teil des Forum Fridericianum. Es wurde in den Jahren 1748 bis 1753 im Barockstil erbaut und 1809 zum Universitätsgebäude umfunktioniert. Heute dient es als Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin.
  • Neue Wache: Das schmucke Gebäude, das in den 1810er Jahre von Schinkel erbaut wurde, diente als Wache für das Königliche Palais und als Denkmal für die Befreiungskriege. Seit 1993 ist es die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Es zählt zu den Hauptwerken des deutschen Klassizismus. 
  • Schlossbrücke: An exponierter Stelle markiert das Baudenkmal den östlichen Beginn der Prachtstraße Unter den Linden und gehört zu den schönsten Brücken Berlins. Die Marmorstatuen auf der 56 Meter langen Schlossbrücke stellen Figuren aus der griechischen Mythologie dar und wurden von 1842 bis 1857 in Gedenken an die Befreiungskriege geschaffen. 
  • Kronprinzenpalais: Das Gebäude wurde 1663 erbaut und diente zuerst als Privathaus. Von 1732 bis 1918 war es mit wenigen Unterbrechungen Residenz der Kronprinzen der Hohenzollern. 1990 war das Palais Unterzeichnungsort des Einigungsvertrags und dient seither als Veranstaltungsstätte. 
  • Altes Palais: Das Alte Palais, früher Kaiser-Wilhelm-Palais, wurde zwischen 1834 und 1837 im Stil des Klassizismus als Winterresidenz für den preußischen Prinzen Wilhelm und späteren deutschen Kaiser Wilhelm I. erbaut. Heute beheimatet es die Juristische Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin.

3. Bebelplatz

Nehmen Sie sich unbedingt Zeit, um den Bebelplatz  zu erkunden, der direkt am Boulevard Unter den Linden liegt.

Der Platz war von der Aufklärung bis zur Bücherverbrennung Zeuge deutscher Geschichte und beherbergt etliche wichtige Bauten, darunter das Mahnmal zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 und die Staatsoper Unter den Linden, die den Mittelpunkt bildet. Weitere Monumente sind der Prinzessinnenpalais, die St. Hedwigs-Kathedrale, die Alte Bibliothek und die Nobelunterkunft Hotel de Rome.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Bebelplatz.

4. Deutsches Historisches Museum

Entlang der Flaniermeile befindet sich das Deutsche Historische Museum. Falls Sie sich für deutsche Geschichte interessieren, dann ist das Museum genau die richtige Adresse für Sie.

Darüber hinaus versteht sich das Museum als Ort der „Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern“. Untergebracht im ehemaligen Zeughaus für die Brandenburgisch-Preußische Armee, das von 1695 bis 1706 im Barockstil erbaut wurde, ist das Deutsche Historische Museum eines der meistbesuchten Ausstellungshäuser der Stadt.

  • Lesen Sie mehr darüber in unserem Guide über das Deutsche Historische Museum.

5. Cafés & Souvenirs

Neben den vielen Sehenswürdigkeiten wartet die Flaniermeile mit zahlreichen Geschäften auf, die sich vor allem für die Jagd nach dem perfekten Berlin-Souvenir anbieten.

Etliche Restaurants und Cafés reihen sich ebenfalls an der schönen Allee und laden zum Verweilen und gemütlichen Kaffee trinken ein. Ein Favorit ist das Café-Restaurant Einstein Unter den Linden, das mit Wiener Charme und historischem Ambiente punktet.

5. Attraktionen in der Nähe

Nicht nur auf dem Prachtboulevard Unter den Linden warten viele Berliner Top-Attraktionen, auch in der unmittelbaren Umgebung. Dazu gehören das Brandenburger Tor, der wunderschöne Gendarmenmarkt, das DDR Museum und die berühmte Museumsinsel mit dem Berliner Dom und dem Humboldt-Forum.

Tipp: Bei einer selbst geführten Audiotour können Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ganz flexibel auf eigene Faust erkunden. Wir empfehlen die Audioguide-App Berlin Highlights Tour von unserem Partner YourMobileGuide, die Sie mit spannenden Hintergrundinformationen zu den besten Sehenswürdigkeiten im Zentrum Berlins führt.

Wie erreiche ich die Straße Unter den Linden?

  • Vom AlexanderplatzFahren Sie die drei Stationen mit der U-Bahn U 5 bis zur Haltestelle "U Unter den Linden".
  • Vom Potsdamer Platz: Nehmen Sie die S-Bahn S2 und fahren Sie zwei Stationen bis zur Haltestelle "Bahnhof Berlin Friedrichstraße". Von dort aus sind es nur wenige Minuten bis zum Boulevard Unter den Linden.

FAQ - Unter den Linden

Wo liegt Unter den Linden?

Der Prachtboulevard liegt im Herzen Berlins, im Ortsteil Mitte. Die Straße verbindet das Brandenburger Tor mit der Schlossbrücke, die zur Museumsinsel führt.

Wie erreiche ich Unter den Linden?

Vom Alexanderplatz erreichen Sie die Prachtstraße Unter den Linden am einfachsten mit der U-Bahn U 5, indem Sie drei Stationen bis zur Haltestelle "U Unter den Linden" fahren.

Vom Potsdamer Platz nehmen Sie am besten die S-Bahn S2 und fahren zwei Stationen bis zur Haltestelle "Bahnhof Berlin Friedrichstraße". Von dort aus sind es nur wenige Minuten bis zum Boulevard Unter den Linden.

Warum heißt die Straße Unter den Linden so?

Verantwortlich für den Namen des Boulevards sind die imposanten Linden, die erstmal 1647 eingepflanzt wurden und auch heute noch einen Teil der Straße schmücken.

war unter den linden ost oder westberlin?

Der Boulevard Unter den Linden befand sich während der innerdeutschen Teilung in Ostberlin.

Geschichte & Fakten über Unter den Linden

Der Boulevard war zunächst nur ein Reitweg. Die ersten Linden wurden 1647 eingepflanzt. Ab 1701 wurden die Linden zur Prachtentfaltung Friedrich des Großen zu einer Allee ausgebaut.

Während der Zeit des Deutschen Reiches wandelte sich die Straße von einer Wohn- zu einer Einkaufsmeile mit einer Vielzahl von Hotels und Restaurants.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Straße und ein Großteil der Gebäude komplett zerstört und musste anschließend nach und nach wiederaufgebaut werden. Heute ist der Boulevard eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins.

Kontakt & Stadtplan

  • Adresse: Unter den Linden, 10117 Berlin, Deutschland
  • Öffentlicher Verkehr: U5 bis U Unter den Linden
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