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Guide für Topographie des Terrors: Infos, Tickets & mehr

Das Dokumentationszentrum Topgraphie des Terrors unweit des Potsdamer Platzes ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin.

Auf dem Areal der einstigen Terrorzentrale der Nazis können Besucher*innen hier das dunkelste Kapitel Deutschlands unter der NS-Diktatur ergründen. Der Ort der Täter ist heute ein Ort der Erinnerung und Mahnung.

In diesem Guide verraten wir Ihnen alle Informationen, die Sie vor Ihrem Besuch des Gedenkortes wissen sollten. Dazu gehören Besucherinfos, wie Eintritt, Tickets und Öffnungszeiten, die Ausstellung und die Geschichte des historischen Ortes.

Los geht's!

Was kann ich in der Topgraphie des Terrors machen?

Die Topographie des Terrors arbeitet am unmittelbaren Ort die Schreckensherrschaft und den Terror der Nationalsozialisten unter der Führung von Adolf Hitler auf. 

Auf dem Areal befanden sich zu jener Zeit das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt.

Nachfolgend finden Sie Details zur Ausstellung:

1. Dauerausstellung im Gebäude

Die Dauerausstellung mit dem Namen "Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße" befasst mit den Verbrechen der SS und Polizei im "Dritten Reich".

Dokumente und Fotos führen Besucher*innen durch die fünf Themenschwerpunkte:

  • Die nationalsozialistische Macht­übernahme (I)
  • Institutionen des Terrors (SS und Polizei) (II)
  • Terror, Verfolgung und Vernichtung im Reichs­gebiet (III)
  • SS und Reichssicherheitshauptamt in den besetzten Gebieten (IV) 
  • Kriegsende und Nach­kriegszeit (V) 

2. Ausstellungsgraben

Die Dauerausstellung "Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror" behandelt die national­sozialistische Politik in Berlin und ihre Folgen für die deutsche Hauptstadt sowie der Einwohner.

Präsentiert wird die Ausstellung - größtenteils in Glaskasten - entlang der freigelegten Kellermauerreste im Ausstellungsgraben.

Die Themenschwerpunkte lauten wie folgt:

  • Das Berlin der Weimarer Republik (I)
  • Etablierung der Führerdiktatur in Berlin (II) 
  • Berlin und die „Volksgemeinschaft” (III) 
  • Berlin im Krieg 1939–1945 (IV)
  • Berlin und die Folgen der NS-Herrschaft (V)

3. Geländerundgang

Beim Rundgang über das Gelände erhalten die Besucher*innen einen tiefen Einblick in die Geschichte des Ortes, der von 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates beherbergte. 

Der Rundgang führt über 15 Stationen durch das Areal, bei dem auch Reste der Berliner Mauer zu sehen sind. Informationsstände mit Fotos, Dokumenten und 3D-Grafiken geben Auskünfte über jede Station in deutscher und englischer Sprache.

Tipp: Im Dokumentationszentrum stehen Audioguides für den Rundgang zur Verfügung. Bei Interesse können Sie sich dort an den Besucherservice wenden.

4. Sonderausstellungen

Die Topographie des Terrors erweitert ihr Angebot stetig mit Sonder- und Wechselausstellungen.

Eine Übersicht mit den aktuellen Sonderausstellungen finden Sie hier.

Eintritt, Tickets & Führungen für die Topgraphie des Terrors

  • Eintritt: Die Topographie des Terrors ist von Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Außenbereiche sind bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr) zugänglich. Am 24. und 31. Dezember sowie 1. Januar ist die Stätte geschlossen.
  • Tickets: Der Zutritt zur Topographie des Terrors ist kostenfrei. 
  • Führungen: Kostenlose öffentliche Führungen finden am Wochenende in englischer (15.30 Uhr), deutscher (14 Uhr) und spanischer Sprache (16.30 Uhr) für Einzelbesucher*innen statt. Interessierte begeben sich 15 Minuten vor Beginn an den sichtbaren Treffpunkten. Mehr Informationen hier.
  • Tipps für Reisende: Wer mehr über Berlin zur Zeit der Nationalsozialisten erfahren möchte, kann bei einer selbst geführten Audiotour das dunkelste Kapitel der Stadt auf eigene Faust erkunden. Die Audiotour "Berlin im Dritten Reich" unseres Partners YourMobileGuide führt Sie zu den wichtigsten Stätten, die die Nazi-Vergangenheit Berlins beleuchten. 

Wie erreiche ich die Topgraphie des Terrors?

  • Vom Alexanderplatz: Nehmen Sie den Bus 200 und fahren Sie acht Stationen bis zur Haltestelle "Leipziger Straße/Wilhelmstr.". Von dort aus sind es noch 5 Minuten zu Fuß.
  • Vom Potsdamer Platz: Gehen Sie entweder etwa 11 Minuten zu Fuß zur Topopgraphie des Terrors oder fahren Sie eine Station mit der Buslinie 200 oder 300 bis zur Haltestelle "Leipziger Straße/Wilhelmstr.". Von dort aus sind es noch 5 Minuten zu Fuß.

FAQ Topgraphie des Terrors

was ist die topographie des terrors?

Die Topographie des Terrors ist eine der meistbesuchten Erinnerungsorten und Sehenswürdigkeiten in Berlin. Am historischen Ort, an dem sich zur Zeit der NS-Diktatur die wichtigsten Schaltzentralen des „Dritten Reiches“ befanden, arbeitet die Dokumentationsstätte das Verbrechen dieser Institutionen und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten auf.

Wo ist die Topographie des Terrors in Berlin?

Die Topographie des Terrors befindet sich neben dem Gropius-Bau im Zentrum Berlins, unweit des Potsdamer Platzes. Die Adresse lautet: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, Deutschland

Brauche ich Tickets für den Besuch der Topographie des Terrors?

Der Eintritt zur Topographie des Terrors Berlin ist kostenfrei.

Wie sind die Öffnungszeiten der Topographie des Terrors?

Die Topographie des Terrors ist von Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Außenbereiche sind bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr) zugänglich. Am 24. und 31. Dezember sowie 1. Januar ist die Stätte geschlossen.

Geschichte & Fakten über die Topgraphie des Terrors

Auf dem Gelände des heutigen Erinnerungsortes und Dokumentationszentrums Topographie des Terrors befanden sich von 1933 bis 1945 mit dem Amt der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) mit eigenem „Hausgefängnis”, der Reichsführung-SS (Schutzstaffel), dem Sicherheitsdienst (SD) der SS und dem Reichssicherheitshauptamt die wichtigsten Schaltzentralen des „Dritten Reiches“.

Zu dem Schrecken, den diese nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparate hier verbreiteten, gehörte das Verhören und Foltern von Regimegegnern - in den meisten Fällen die anschließende Überführung in Konzentrations- und Vernichtungslager. Hier wurde der NS-Terror geplant und gelenkt: Konzentrations- und Vernichtungslager wurden von hier aus verwaltet, Feldzüge koordiniert und Listen über zu bespitzelnde NS-Gegner verfasst. 

1987 wurde zum 750-jährigen Bestehen Berlins die Topographie des Terrors eröffnet, ursprünglich als Provisorium. Nach dem Erfolg wurde aus dem Projekt eine zunächst unselbstständige, ab 1995 dann selbstständige Stiftung.

Kontakt & Stadtplan

  • Adresse: Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, Deutschland
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr, Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr)
  • Öffentlicher Verkehr: U6 bis "Kochstraße/Checkpoint Charlie"
  • Website: Topographie.de/TopographieDesTerrors
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