Top 10 Einkaufsstraßen in Berlin

Top 10 Einkaufsstraßen in Berlin in Deutschland

In Berlin sind Fußgängerzonen über die ganze Stadt verteilt. Einige Bezirke haben außergewöhnliche Einkaufsstraßen.

1. Der Kurfürstendamm

Die bekannteste und beliebteste Einkaufsstraße ist der Kurfürstendamm, von Berlinern liebevoll Ku’damm genannt. Er verläuft vom Breitscheidplatz in Charlottenburg bis zum Rathenauplatz in Grunewald und ist mit der U-Bahnlinie U9 unter der gleichnamigen Haltestelle bequem zu erreichen.
Neben Kaufhäusern und Filialen großer Ketten findet man hier Flagship-Stores sowie Boutiquen von Armani, Chanel und Yves Saint Laurent. Zahlreiche Restaurants und Bars, in denen internationale Spezialitäten serviert werden, laden zum Pausieren während des Einkaufsbummels ein. Das berühmte Café Kranzler liegt am Kurfürstendamm 18/19, Ecke Joachimsthaler Straße.
Der Kurfürstendamm war ursprünglich ein Boulevard und führte die kurfürstlichen Reiter vom Tiergarten zum Grunewald. In seiner heutigen Form entstand der Kurfürstendamm im 19. Jahrhundert auf Betreiben von Otto von Bismarck, der der den Kurfürstendamm zur Champs-Elysées von Berlin machen wollte.
Ganz in der Nähe befindet sich der Europaplatz mit der berühmten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die als in Stand gesetzte „Ruine“ ein Wahrzeichen der Stadt bildet, der Zoologische Garten sowie das KaDeWe, das luxuriöseste Kaufhaus von Berlin. 

2. Der Alexanderplatz

Der Alexanderplatz, von den Berlinern auch „Alex“ genannt, befindet sich in Berlin Mitte und ist ein zentraler Verkehrsknotenpunk. Die Haltestelle Berlin Alexanderplatz ist einer der größten U-Bahnhöfe der Berliner U-Bahn, erreichbar unter mit der U-Bahnlinie U5.

Neben Galeria Kaufhof und Alexa, dem Shoppingcenter im Art-Déco-Design, befinden sich hier viele kleinere Geschäfte, die zum Einkaufen einladen sowie zahlreiche Restaurants, in denen Sie eine Pause machen können.
Früher ein Paradeplatz, wurde der Alexanderplatz zu DDR-Zeiten in eine Fußgängerzone verwandelt und als Mittelpunkt der Stadt angesehen, der für zahlreiche Großveranstaltungen genutzt wurde.

Auf dem Alexanderplatz steht die Weltzeituhr, der Brunnen der Völkerfreundschaft sowie der 365 Meter hohe Fernsehturm. Ganz in der Nähe befindet sich das Rote Rathaus und der Neptunbrunnen.

3. Der Hackesche Markt

Der Hackesche Markt liegt im Bezirk Berlin Mitte zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz. Die gleichnamige Haltestelle wird von den S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 angefahren. Neben vielen kleinen Geschäfte, die überwiegend Mode und Schuhe anbieten, findet man hier auch Flagship-Stores bekannter Marken sowie Designerobjekte und Kunstboutiquen. Clubs, Bars und Restaurants sorgen für ein lebhaftes Nachtleben. Zahlreiche Theater, Kinos und Varietés laden zu einem Besuch ein.

Als Berlin noch geteilt war, lag der Hackesche Hof in Ost-Berlin. Viele der Altbauten wurden nicht renoviert und verfielen im Laufe der Zeit. Nach der umfassenden Sanierung 1990 ließen sich hier zahlreiche Künstler und Designer nieder und der Hackesche Hof entwickelte sich zu einem belebten Szene-Viertel.

Die Hackeschen Höfe, die im September 1906 erbaut und in den 90er Jahren saniert wurden, stehen heute unter Denkmalschutz und gelten als eine besondere Sehenswürdigkeit. Sie stellen das größte geschlossene Hof Areal Deutschlands dar und werden nach wie vor gewerblich genutzt.
Unweit des Hackeschen Marktes befindet sich der Berliner Dom, die Museumsinsel sowie die Neue Synagoge.

4. Die Friedrichstraße

In Berlin Mitte gelegen verläuft die Friedrichstraße, als Nord-Süd Achse durch Berlin. Die zentral gelegene Haltestelle Friedrichstraße wird unter anderem von den S-Bahnlinien S2, S3, S7, S9 sowie der U-Bahnlinie U6 angefahren.

Das im französischen Stil gehaltene Kaufhaus Galeries Lafayette sowie das im eleganten Art-Déco-Stil erbaute Shoppingcenter Quartier 206 mit seinen Boutiquen für Luxusmode liegen auf der Friedrichstrasse. Daneben gibt es viele exklusiven Boutiquen sowie Filialen internationaler Modelabels. Im Kulturkaufhaus Dussmann bekommt man Bücher aller Art, DVDs und CDs. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zum Ausruhen ein.

Die Friedrichstraße wurde nach dem Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg benannt. Eine Gedenktafel in der Friedrichstraße 180 erinnert an die Barrikadenkämpfe während der Märzrevolution im Jahr 1848. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit der Trümmerbeseitigung in der DDR begonnen, die Straße war durch die Berliner Mauer geteilt. Der Tränenpalast erinnert an die traurige Rolle, die der 1882 eröffnete Bahnhof Friedrichstrasse während der Zeit spielte, als Berlin eine geteilte Stadt war. Nach der Wende 1989 entstand zwischen Checkpoint Charlie und Bahnhof Friedrichstraße die heutige moderne Shoppingmeile.

Im Norden der Friedrichstraße liegt der Tränenpalast, auf dem Weg in Richtung Süden kommt man an dem Prachtboulevard „Unter den Linden“ vorbei und im Süden befindet sich der einst berühmt berüchtigte Checkpoint Charlie. 

5. Die Torstraße

Die Torstraße verläuft zwischen Berlin Mitte und Prenzlauer Berg und ist unter anderem mit der U-Bahnlinie U6, Haltestelle Oranienburger Tor, bequem zu erreichen. Nicht weit vom Hackeschen Markt entfernt, hat sie sich in letzter Zeit zu einem Szeneviertel entwickelt. Große Kaufhäuser und Markennamen findet man hier nicht, das Straßenbild ist geprägt von vielen kleinen Shops, gefragten Boutiquen, Fashion-Stores, trendigen Cafés und Designläden.

Hier kann man abseits der Massenproduktion und der großen, bekannten Läden individuell einkaufen und sich zwischendurch in einem der zahlreichen kleinen Cafés oder Restaurants stärken. Auch viele Kunstdesigner haben sich hier niedergelassen, die Blumen- und Kunstgalerie Brutto Gusto ist einen Besuch wert.

Bis zum vorletzten Jahrhundert war die Torstraße der Weg entlang der alten Zollmauer, mit der damals Schmuggel verhindert und desertierte Soldaten aufgehalten werden sollten. In dem Roman „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin aus den 20er Jahren spielt sie eine wichtige Rolle. Die meisten Häuser in der Torstraße wurden zwischen 1870 und 1900 errichtet, mehr als 50 Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.

Ganz in der Nähe befinden sich der älteste Wasserturm Berlins, die Neue Synagoge sowie die Hackeschen Höfe.

6. Die Wilmersdorfer Straße

Die Wilmersdorfer Straße liegt in Berlin Charlottenburg und ist Berlins älteste Fußgängerzone. Erreicht werden kann sie mit der U-Bahnlinie U7, Haltestelle Wilmersdorfer Straße. Neben bekannten Kaufhausketten laden zahlreiche kleinere Geschäfte zum Einkaufen, Essen und Flanieren ein. In den Wilmersdorfer Arkaden gleich am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße finden sich bekannte Modeketten. Das älteste Kaufhaus Berlins, gegründet 1906 unter dem Namen "Graff und Heyn" an der Ecke Pestalozzistraße, beherbergt heute eine Karstadt-Filiale. Das Delikatessengeschäft Rogacki ist in ganz Berlin berühmt für seine Fischspezialitäten.

Eine der ältesten Straßen Charlottenburgs war die Wilmersdorfer Straße ursprünglich nur ein kleiner Feldweg, genannt Kleine Spreestraße. Seit 1824 trägt sie ihren heutigen Namen. Sie war Zeuge von Plünderungen während des Siebenjährigen Krieges und beim Einzug Napoleons in Schloss Charlottenburg. Während des Ersten Weltkrieges und der Novemberrevolution fanden hier viele gewalttätige Auseinandersetzungen statt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Wilmersdorfer Straße schwer beschädigt. Julius Krautz, der letzte Henker von Berlin, dessen Leben in dem Roman „Der Scharfrichter von Berlin“ beschrieben ist, lebte in der Wilmersdorfer Straße 13.

In der Nähe finden lädt Schloss Charlottenburg und der Kurfürstendamm zu einem Besuch ein.

7. Die Schloßstraße 

Die Schloßstraße ist die Haupteinkaufsstraße des Berliner Ortsteils Steglitz und mit der U-Bahnlinie U9, Haltestelle Schloßstraße, erreichbar. Hier befinden sich vier große Einkaufszentren, die nationale und internationale Waren anbieten. Am interessantesten ist Das Schloss, in dem jeden Freitag und Samstag Bilder des Sternenhimmels und Meereswellen an die Decke projiziert werden und für ein unvergleichliches Shoppingerlebnis sorgen.

Ganz in der Nähe findet sich Boulevard Berlin, das Forum Steglitz, eine der ersten Shopping Malls in Deutschland, sowie der irische Mode-Retailer Primark. In den Einkaufzentren sowie auch außerhalb laden zahlreiche Restaurants und Cafés zum Ausruhen ein.

Als eine der ersten gepflasterten Straßen im Königreich Preußen wurde die Schloßstraße um 1900 zu einer modernen Hauptstraße ausgebaut. Seit 1923 denkmalgeschützt zählt das Wrangelschlösschen, in dem sich heute das Schlosspark Theater sowie ein Kinosaal befindet, zu den letzten erhaltenen Bauten des preußischen Frühklassizismus.

Der aus den 70er Jahren stammende 47 Meter hohe Bierpinsel mit seinem mehreckigen Turm gilt als ein Wahrzeichen der Schloßstraße und  steht seit 2017 unter Denkmalschutz.

Sehenswert sind außerdem das 1898 aus roten Backsteinen erbaute Rathaus Steglitz. Der in der Nähe gelegene Botanische Garten gehört zu den größten und artenreichsten botanischen Gärten der Welt.

8. Die Schönhauser Allee

Die Schönhauser Allee liegt im Ortsteil Prenzlauer Berg und ist mit der U-Bahnlinie U2 zu erreichen. Die Haltestelle Eberswalder Platz liegt mitten auf der Schönhauser Allee. Man kann jedoch auch am Senefelder Platz oder direkt bei der Haltestelle Schönhauser Allee aussteigen. Hier ist alles cool und lässig, kleine originelle Geschäfte mit aktueller Mode, oft außergewöhnlich eingerichtet und mit individuellen Angeboten, egal ob Hüte, Schmuck oder Vintage-Design.

Die Mode-Boutique mit dem interessanten Namen „Kauf Dich glücklich“ ist zugleich auch ein Café und gilt mittlerweile als Berliner Institution. In der Gegend finden sich zahlreiche Restaurants und Cafés für Pausen während und nach dem Shoppingbummel. Der Name täuscht, auch in der Kulturbrauerei gibt es heute statt Bierfässern Kino, Theater, Clubs ein Museum sowie Restaurants.

In dem Gebäude der 1891 eröffneten Schultheiss-Brauerei untergebracht wird sie seit Ende des 20. Jahrhunderts zu ihrem heutigen Zweck genutzt.
Im Mittelalter entstand die Schönhauser Allee als Verbindungsstraße zwischen Berlin und den umliegenden Dörfern, damals wurde sie Pankowscher Landweg genannt.

1899 verkehrte hier die erste elektrische Straßenbahn, die Hochbahn wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet. Der 1837 gegründete Prater mit 700 Sitzplätzen ist der älteste Biergarten Berlins. Im Prater-Theater finden Theater- und Varietévorstellungen statt.

In der Nähe liegen das Zeiss Grossplanetarium und nur 2 U-Bahnhaltestellen entfernt der Rosa-Luxemburg-Platz sowie Alexanderplatz mit dem Fernsehturm.

9. Die Frankfurter Allee

Die Frankfurter Allee erstreckt sich über die Berliner Bezirke Friedrichshain und Lichtenberg und ist mit der U-Bahnlinie U5, Haltestelle Frankfurter Allee, zu erreichen. Hier gibt es neben vielen gemütlichen Cafés, Restaurants und Bars auch ungewöhnliche Ladenkonzepte wie beispielsweise Spitzen&Spätzle, wo Dessous zusammen mit süddeutschen Spezialitäten verkauft werden. In dem Humana Store können Second-Hand Artikel preisgünstig eingekauft werden. Der „F95 Store“ bietet internationale Fashion-Highlights von der Modemesse.

Das Ring-Center mit über 100 Fachgeschäften ist eines der bekanntesten Shopping-Center auf der Frankfurter Straße.

1708 ursprünglich von Markgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt  als Heerweg angelegt, zum 70. Geburtstag von Stalin in die Stalinallee umbenannt erhielt sie 1961 ihren heutigen Namen. Die Straße spielte eine wichtige Rolle bei dem Kampf um Berlin im April 1945, als sie einer der Hauptwege war, auf dem die Rote Armee Richtung Regierungsviertel und Reichstag vorstieß. Die jährlichen Demonstrationen zu Ehren von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht starten beginnen auf der Frankfurter Allee. In der Nähe befindet sich das Stasi-Museum.

10. Die Karl-Marx-Straße

Die Karl-Marz-Straße liegt in Neukölln und ist mit der U-Bahnlinie U7 zu erreichen. Die gleichnamige Haltestelle liegt in der Mitte, man kann auch bei der Haltestelle Neukölln oder Rathaus Neukölln aussteigen. Hier liegt das Shoppingcenter Neukölln Arcaden, das Mode, Technik und Haushaltswaren im Angebot hat. Diese finden sich auch bei den vielen kleinen Einzelhändlern im zentralen Bereich der Straße. Daneben gibt es Filialen von C&A, Woolworth und Hennes & Mauritz.

Im Karstadt-Schnäppchencenter werden die Restposten aller Karstadtfilialen verkauft. Ansonsten ist das Straßenbild geprägt von Einrichtungshäusern, Elektrofachgeschäften, kleineren Warenhäusern sowie von Restaurants, Cafés und Bistros.

Ihren Namen erhielt die Straße am 31. Juli 1947 nach dem Philosophen und Wirtschafts-theoretiker Karl Marx. In dem Rixdorfer Gesellschaftshaus, das 1908 errichtet wurde, befindet sich ein original erhaltener Kinosaal aus dem Jahr 1909 sowie die Neuköllner Oper.
Mit der U7 gelangt man bequem wieder in die Stadtmitte.

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