Museumsinsel in Berlin: Größtes Museumsensemble der Welt

Museumsinsel in Berlin in Deutschland

Die Museumsinsel mitten im Herzen Berlins ist das größte Museumsensemble der Welt und seit 1999 Bestandteil des UNESCO-Welterbes. 

Insgesamt gibt es auf der Berliner Museumsinsel fünf Museen. Wir beschreiben hier alle Museen sowie die anderen Sehenswürdigkeiten der Museumsinsel. Dazu gehören die James-Simon-Galerie und der Berliner Dom.

Die fünf Museen auf der Museumsinsel Berlin

Pergamonmuseum in Berlin in Deutschland

1. Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum, das aus dem Vorderasiatischen Museum, der Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, sowie dem Museum für Islamische Kunst besteht, ist Herzstück und Hauptattraktion der Museumsinsel. Es nennt zahlreiche herausragende Ausstellungsstücke sein Eigen, die es zum Publikumsmagneten und meistbesuchten Museum Berlins machen. 

Der von Alfred Messel im Stil des Neoklassizismus entworfene Museumsbau wurde als letzter der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel 1930 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Museum jedoch große Schäden und wurde in den Jahren 1948 bis 1959 wieder aufgebaut. 

Zu den berühmtesten Exponaten des Pergamonmuseums gehören der Pergamonaltar mit seinen meistervollen Reliefs (bis voraussichtlich 2023 geschlossen), das siebzehn Meter hohe Markttor von Milet und das prächtige Ischtar-Tor aus Babylon samt prunkvoller Prozessionsstraße. Ebenfalls von überragendem Wert sind die mit Reliefs bedeckte Mschatta-Fassade eines jordanischen Wüstenschlosses sowie die Statuette eines Beters aus dem Ischtartempel von Assur.

Tickets:

Mit rund einer Million Besuchern pro Jahr ist das Pergamonmuseum das meistbesuchte Museum Berlins. Aus diesem Grund muss man mit viel Wartezeit und langen Schlangen rechnen. Wir empfehlen daher ein Ticket ohne Anstehen zu kaufen, mit dem Sie bevorzugten Einlass genießen und die Warteschlangen umgehen können. 

Mit dem Ticket erhalten Sie auch Eintritt zur Ausstellung „Pergamon. Das Panorama“, welche das Ausstellungsprojekt „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi“ sowie besondere Exponate aus der Antikensammlung zur Schau stellt.

Direktlink: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 18:00 Uhr, donnerstags: von 10:00 – 20:00 Uhr

Eintrittspreis: 19€

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/pergamonmuseum/home.html

Hinweis: Bis 2023 sind Teile des Museums, darunter der Pergamonaltar, aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. 

Altes Museum in Berlin in Deutschland

2. Altes Museum

Das Alte Museum, das seine Besucher in die Welt der klassischen Antike entführt, ist das erste Museum Berlins und gilt daher als die Keimzelle der Museumsinsel. Mit seiner eindrucksvollen Architektur gehört es zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus in Deutschland. 

Das Alte Museum präsentiert die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Besucher können im Hauptgeschoss die Kunst des antiken Griechenlands sowie ein Teil des Münzkabinetts bewundern, im Obergeschoss Exponate aus römischer und etruskischer Zeit

Das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museumsgebäude wurde auf Geheiß von König Friedrich Wilhelm III., erbaut, der damit erstmals historisch bedeutsame Sammlungen der Kunst der Allgemeinheit zugänglich machte. Im Jahre 1830 unter dem Namen „Königliches Museum“ eröffnet, gilt es als das erste öffentliche Museum Preußens. Dem Vorbild der griechischen Antike folgend, zeichnet sich das Alte Museum durch eine klassizistische Architektur aus und stellt ein Höhepunkt Schinkels Schaffen dar.

Zu den bedeutendsten Exponaten des Alten Museums gehören die Porträtbüsten von Cäsar und Kleopatra und Statuen wie die „Berliner Göttin“, die „Thronende Göttin aus Tarent“, der „Betende Knabe“ oder die „Amphora des Berliner Malers“. Aber auch die mit Gold- und Silberschmuck gefüllte Schatzkammer – ausgelegt unter einem blauen Himmelszelt – sowie die atemberaubende Rotunde erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Tickets:

Kaufen Sie Ihr Ticket für das Alte Museum im Vorfeld und genießen Sie Eintritt ohne Anstehen.

Direktlink: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&museum_id=12&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Adresse:  Am Lustgarten, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:  Di, Mi, Fr, Sa, So: 10:00-18:00 Uhr,  Do: 10:00-20:00 Uhr, 

Mo: geschlossen

Eintrittspreis: 10 €

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/altes-museum/home.html

Neues Museum in Berlin in Deutschland

3. Neues Museum

Das Neue Museum setzt sich aus drei herausragenden Sammlungen zusammen: dem Ägyptischen Museum und der Papyrussammlung, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie ausgewählten Exponaten der Antikensammlung. Mit der weltberühmten Büste der Nofretete zählt es zu den beliebtesten Museen Berlins.

Der Bau des Museums wurde 1841 von Friedrich Wilhelm IV. in Befehl gegeben, der den Architekten Friedrich August Stüler beauftragte. Nach einer 12-jährigen Bauzeit wurde es 1853 – als zweites Museum der heutigen Museumsinsel – eröffnet. Nachdem allerdings 70% des Neuen Museums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und es auch in der DDR weiter verfiel, wurde das Museum erst 2009 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Neue Museum beherbergt unzählige antike Schätze, darunter der bronzezeitliche Berliner Goldhut, der beeindruckende Grüne Kopf, der Schädel des Neandertalers von Le Moustier und den sogenannten Schatz des Priamos, den Heinrich Schliemann im antiken Troja entdeckte. Das Prunkstück ist jedoch die weltberühmte Büste der Nofretete, aus welchem Grund ihr auch ein eigener Saal gewidmet ist. Aber auch das älteste Objekt des Museums, ein 700.000 Jahre alter Faustkeil der Altsteinzeit, gehört zu den Highlights.

Tickets:

Buchen Sie Ihr Ticket für das Neue Museum im Voraus und sparen Sie sich das lange Anstehen an der langen Warteschlange und Kasse.

Direktlink: 

Da das Neue Museum momentan wegen Corona geschlossen ist, habe ich kein Direktlink gefunden. Hier aber die Museumswebseite mit den Online-Tickets: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Adresse:  Bodestraße, 10178 Berlin

Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr, Sa, So: 10:00-18:00 Uhr
Do 10:00-20:00 Uhr

Eintrittspreis:  12€

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/neues-museum/home.html

Alte Nationalgalerie in Berlin in Deutschland

4. Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie präsentiert eine der bedeutendsten deutschen Kunstsammlungen des 19. Jahrhunderts. Aber auch das imposante Gebäude selbst beeindruckt als eines der bedeutendsten Museumsarchitekturen des 19. Jahrhunderts.

Rund 4000 Werke, zu denen Meisterwerke französischer Künstler, eindrucksvolle Skulpturen und wichtige Werke der deutschen Romantik zählen, werden zurzeit in der Alten Nationalgalerie verwahrt. 

Das von 1866 bis 1876 von Friedrich August Stüler entworfene Gebäude geht auf Skizzen König Friedrich Wilhelms IV. zurück. Nach Stülers Tod im Jahre 1865 führt Johann Heinrich Strack den Bau des tempelartigen Gebäudes aus, das im Stil des Preußischen Klassizismus konzipiert wurde und der Tradition antiker Sakralarchitektur folgt. Der Bau stellt ein Höhepunkt im Schaffen Stülers dar.

Die Alte Nationalgalerie beherbergt zahlreiche Meisterwerke. Von besonderer Bedeutung ist Edouard Manets „Im Wintergarten“ (1878/79), Caspar David Friedrichs „Der Mönch am Meer“ (1808-1810) und Auguste Rodins „Der Denker“ (1881-83). Halten Sie auch beim Mädchenporträt „Im Sommer“ (1868) von Pierre-Auguste Renoir kurz inne und wenn Sie die Gemälde „Das Balkonzimmer“ (1845) und „Eisenwalzwerk“ (1875) von Adolph von Menzel entdecken.

Tickets:

Vermeiden Sie das Anstehen in der Warteschlange. Kaufen Sie Ihr Ticket ohne Anstehen im Vorfeld und profitieren Sie vom bevorzugten Einlass.

Direktlink: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&museum_id=19&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Adresse:  Bodestraße, 10178 Berlin

Öffnungszeiten:  Di – So: 10.00 – 18.00 Uhr, Mo: geschlossen

Eintrittspreis:  10€

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/alte-nationalgalerie/home.html

Bode Museum in Berlin in Deutschland

5. Bode-Museum

Das prächtige Bode-Museum an der Nordspitze der Museumsinsel beherbergt das Museum für Byzantinische Kunst, die Skulpturensammlung, das Münzkabinett und über 150 Werke aus dem Bestand der Gemäldegalerie. Aber auch das majestätisch anmutende Museumsgebäude selbst ist bereits ein Erlebnis und einen Besuch wert.

Das Bode-Museum wurde in den Jahren 1897 bis 1904 vom Hofarchitekten Ernst von Ihne im Stil des Wilhelminischen Barock erbaut. Bei seiner Eröffnung trägt es den Namen Kaiser-Friedrich-Museum – zu Ehren des im Jahre 1888 verstorbenen Kaisers Friedrichs III. Wilhelm von Bode spielte bei der Verwirklichung des Baus eine wichtige Rolle, weswegen das Museum 1956 nach ihm benannt wurde. Nach einer mehrjährigen Generalsanierung ist das Museum seit 2006 wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

Zu den Höhepunkten des Museums gehören Berninis „Satyr mit Panther“, das Relief der Pazzi-Madonna von Donatello, Tilman Riemenschneiders „Vier Evangelisten“ und Antonio Canovas „Tänzerin“. Ebenso sehenswert sind die antiken Sarkophage aus Rom und die eindrucksvollen Mosaikikonen.

Tickets:

Umgehen Sie die Warteschlange, indem Sie Ihr Ticket ohne Anstehen im Voraus buchen!

Direktlink: 

Da das Bode-Museum momentan wegen Corona geschlossen ist, habe ich kein Direktlink gefunden. Hier aber die Museumswebseite mit den Online-Tickets: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Adresse:  Am Kupfergraben, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Di-Mi: 10:00-18:00 Uhr, Do: 10:00-20:00 Uhr, Fr-So: 10:00-18:00 Uhr, Mo: geschlossen

Eintrittspreis:  10€

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/bode-museum/home.html

Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Museumsinsel

James Simon Galerie in Berlin in Deutschland

James-Simon-Galerie

Als zentrales Empfangs- und Besucherzentrum der Museumsinsel vervollständigt die neue James-Simon-Galerie das Museumskomplex. Sie soll nicht nur die großen Besucherströme der Berliner Museumsinsel in Empfang nehmen und lenken, auch sorgt sie für Orientierung, Information und Gastlichkeit. Im Jahre 2019 eingeweiht, bricht der Neubau bereits alle Besucherrekorde und gilt als der neue Hotspot der Museumsinsel. 

Die nach den Plänen des britischen Stararchitekten David Chipperfield entworfene James-Simon-Galerie wurde nach einer zehnjährigen Bauphase am 12. Juli 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel feierlich eröffnet. Der dreigeschossige Bau mit rund 4600m² Nutzfläche beherbergt ein Auditorium mit 300 Sitzplätzen, ein Sonderausstellungsraum, eine Garderobe, ein Ticketschalter, ein Café und ein Museumsshop. 

Eine der wichtigsten Aufgaben der James-Simon-Galerie ist jedoch ihre Funktion als Dreh- und Angelpunkt der Museumsinsel, wodurch die fünf Museen entlastet werden. Über die „Archäologische Promenade“ erreichen die Museumsgäste zukünftig alle umliegenden Ausstellungshäuser. Im Moment kann man über die James-Simon-Galerie durch einen Zugang im Obergeschoss in das Pergamonmuseum und durch einen Zugang im Untergeschoss in das Neue Museum gelangen.

Benannt wurde das Empfangsgebäude nach dem nach dem bedeutendsten Kunstmäzen in der Geschichte der Berliner Museen: James Simon (1851-1932). Der gebürtige Berliner war nicht nur ein leidenschaftlicher Kunstsammler, sondern auch ein überaus selbstloser Philanthrop. In Bezug zu seiner Liebe zur Kunst legte der jüdische Geschäftsmann besonderes Augenmerk auf den Vorderen Orient, weswegen er insbesondere in Ägypten, im Vorderen Orient, aber auch in Vorderasien Ausgrabungen sowohl finanzierte als auch organisierte. Die Büste der Nofretete und das Ischtar-Tor von Babylon sind nur zwei der Beispiele, die aus diesen Ausgrabungen hervor gehen.

Diese beiden Fundstücke sowie zahlreiche weitere Schätze von unermesslichem Wert sind Teil der Schenkungen James Simons an die Berliner Museen. Diese Schenkungen, die aus rund 10.000 Objekten bestehen und auch seine Sammlungen der Renaissancekunst und des Spätmittelalters umfassen, werden heute auf sieben Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin verteilt.

Adresse:  Bodestraße, 10178 Berlin

Öffnungszeiten: Täglich von 09:30 bis 18:30 Uhr, Donnerstag von 09:30 bis 20:30 Uhr

Eintrittspreis:  Der Eintritt in die James-Simon-Galerie ist frei, ausgenommen sind Sonderausstellungen.

Webseite: https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/james-simon-galerie/home.html

Berliner Dom in Berlin in Deutschland

Berliner Dom

Majestätisch und prunkvoll, mitten im Herzen der Hauptstadt, erhebt sich der Berliner Dom. Die Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, einst Hofkirche der Hohenzollern, ist nicht nur die größte evangelische Kirche Deutschlands, sondern auch ein bedeutendes Berliner Wahrzeichen und somit ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besucher.

Das imposante Gotteshaus, das von Julius Raschdorff im italienischen Hochrenaissance -Stil gestaltet wurde, ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar. Das üppig verzierte Innere des Doms ist genauso prächtig gestaltet wie das markante Äußere. 

Die monumentale, türkisfarbene Kuppel mit 33 Metern Durchmesser wird von vier Türmen umrahmt und von einem goldenen Kreuz auf 114 Metern Höhe gekrönt. Besucher können die Kuppel erklimmen, wo ihnen nach 270 Domstufen ein atemberaubender 360 ° Panoramablick auf das historische Berlin geboten wird. Auch die acht Bronzeengel, die mit ihren Musikinstrumenten die Domkuppel zieren, kann man von hier aus eingehend betrachten.

Der Berliner Dom beherbergt die Hohenzollerngruft, die seit dem 1. März 2020 wegen Renovierungsarbeiten für drei Jahre geschlossen ist. Die Gruft der Hohenzollern-Dynastie ist die wichtigste dynastische Grabstätte in Deutschland sowie eine der bedeutendsten Grablegen in Europa. In der Krypta unter dem Dom ruhen 94 Särge aus fünf Jahrhunderten, von denen einige sehr prunkvoll, andere wiederum sehr schlicht gestaltet sind. Zu den bestatteten Persönlichkeiten gehören zum Beispiel der Große Kurfürst, König Friedrich I., – der erste König Preußens -, seine Frau Königin Sophie Charlotte und Königin Elisabeth Christine. 

Die Geschichte des Berliner Doms reicht bis ins Mittelalter zurück. 1450 und 1465 entstanden Vorgängerbauten auf dem Areal des Berliner Stadtschlosses. 1535 wurde die Kirche unter Kurfürst Joachim II. im gotischen Stil ausgebaut und 1536 geweiht.  Friedrich II. ließ zwischen 1747 einen barocken Neubau am Lustgarten, dem heutigen Standort des Doms, errichten, der 1750 geweiht wird. Der alte Bau wurde abgerissen. Von 1816 bis 1821 wurde der neue Dom in einer einfachen Variante des zu der Zeit beliebten Klassizismus umgestaltet.

Nach der Reichsgründung im Jahr 1871 wurde der Ruf nach einem repräsentativen Gotteshaus laut, das sich mit den großen Kirchen der Welt messen konnte. Kaiser Wilhelm II. veranlasste daher den Bau eines neuen Doms, der sich direkt gegenüber dem damaligen Stadtschloss befinden sollte und nach einer zehnjährigen Bauzeit 1905 geweiht wurde.

Der Berliner Dom wurde durch die Bombardements im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Erst 30 Jahre nach Kriegsende begann die DDR mit den Wiederaufbauarbeiten in vereinfachter Form. Dabei wurden die Unterfahrt am Südwestturm sowie die Denkmalskirche an der Nordseite des Doms aus ideologischen Gründen abgerissen, obwohl diese den Krieg nahezu unversehrt überstanden hatten. Die Arbeiten dauerten bis 1983 an. Danach begannen die die Renovierungsarbeiten im Inneren der Kirche, die erst nach der Wiedervereinigung im Jahre 1993 beendet wurden. Seit 2008 schmückt die Kuppel ein neues goldenes Kreuz.

Adresse:  Am Lustgarten,10178 Berlin (Mitte)

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 20 Uhr, vom 1. Oktober bis 31. März bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung

Eintrittspreis:  Dom-Besichtigung 7€

Webseite: https://www.berlinerdom.de/

Praktische Informationen zur Museumsinsel

  • Museen der Museumsinsel Berlin – Öffnungszeiten

Di/Mi/Fr/Sa/So 10 – 18 Uhr, donnerstags 10-20 Uhr, montags geschlossen

Das Neue Museum sowie das Pergamonmuseum haben montags von 10 – 18  Uhr geöffnet.

  • Museumsinsel Berlin – Tickets, Eintrittspreise, Führungen & Audioguides

Ticket ohne Anstehen:

Die Berliner Museumsinsel ist mit über drei Millionen Besuchern pro Jahr eine der beliebtesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Man sollte daher mit viel Wartezeit und langen Schlangen rechnen. Aus diesem Grund empfehlen wir vorab ein Ticket ohne Anstehen zu kaufen, mit dem Sie bevorzugen Einlass genießen und die langen Warteschlangen vermeiden können. 

Eintrittspreise:

  • Pergamonmuseum: 19€
  • Altes Museum: 10€
  • Neues Museum: 12€
  • Alte Nationalgalerie: 10€
  • Bode-Museum: 10€

Direktlink: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&museum_id=19&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Wir empfehlen das Kombiticket, das für nur 18€ einen ganzen Tag lang Eintritt zu allen fünf Museen der Museumsinsel gewährt. 

Link: https://shop.smb.museum/#/tickets/list?date=2020-05-18&ticketSelection=%5Bobject%20Object%5D

Audioguide-App:

Erkunden Sie die Museumsinsel bei einer Audioführung auf eigene Faust. Mit der Audioguide-App Your Mobile Guide haben Sie Ihren Reiseführer praktisch im eigenen Smartphone! Die App begleitet Sie auf unterhaltsame Weise zu allen Sehenswürdigkeiten der Berliner Museumsinsel und vermittelt Ihnen währenddessen spannendes Hintergrundwissen, vertiefende Erläuterungen und interessante Anekdoten. 

So können Sie die berühmte Museumsinsel bei einer selbstgeführten, informativen Audiotour ganz in Ruhe und eigenständig erkunden.

Link:?

Führungen:

Wer möchte kann die Museumsinsel bei einer Führung entdecken. Verschiedene Gruppenführungen geben aufschlussreiche Einblicke in die Architektur, die Geschichte und den Höhepunkten der Museumsinsel.

Link: https://www.smb.museum/bildung-vermittlung/gruppen-reiseveranstalter/gruppenfuehrungen/ 

Geschichte der Museumsinsel in Berlin in Deutschland

Geschichte der Museumsinsel 

Während das Areal der Museumsinsel im 18. Jahrhundert wirtschaftlichen Zwecken diente, wird im Jahre 1797, nach einem Vorschlag des Archäologen Aloys Hirt, erstmals unter König Friedrich Wilhelm II. in Betracht gezogen, daraus einen Standort für Museumbauten zu machen. 

Dem Gedanken der Aufklärung folgend,  mehrten sich auch im Bürgertum die Stimmen nach öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen, und etwa ein Jahrzehnt später, wurde in einer Kabinettsorder von König Friedrich Wilhelm III. beschlossen „eine öffentliche, gut gewählte Kunstsammlung“ zusammenzustellen.

Nach einer siebenjährigen Bauzeit wurde 1830 schließlich unter dem preußischen König Friedrich Wilhelm VI. das nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute „Königliche Museum“, heute Altes Museum, eröffnet: Preußens erstes öffentliches Museum. 

In den folgenden 100 Jahren entstanden auf dem Areal der Insel vier weitere Museen. Das Neue Museum, eröffnet 1855, die Nationalgalerie, heute Alte Nationalgalerie, 1876. Seitdem heißt die Insel Museumsinsel. 1904 kommt das Kaiser-Friedrich-Museum, heute Bode Museum, und 1930 das Pergamonmuseum hinzu, die das Ensemble komplettieren und König Friedrich Wilhelms IV. Wunsch erfüllen, aus der Spreeinsel eine „Freistätte für Kunst und Wissenschaften“  zu machen.

Nach dem Krieg glich die Museumsinsel einer Ruinenlandschaft, das Neue Museum war fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau des Komplexes begann bereits zu DDR-Zeiten, doch das Neue Museum blieb als Ruine bestehen.

Ab 1999 wurde im Rahmen des Masterplans Museumsinsel, der die Instandsetzung und Weiterentwicklung der Museumsinsel vorsieht, das Neue Museum wiederaufgebaut und die anderen Museen saniert. Zusätzlich wurden die einzelnen Museumsgebäude zu einem Ensemble verbunden. 2010 wurde auch der herrliche Kolonnadenhof wiedereröffnet. Neben den Kolonnaden ist der Hof auch mit Skulpturen, Büsten und herrlichen Gewächsen geschmückt, die mit den historischen Museumsgebäuden der Museumsinsel eine harmonische Einheit bilden.

Seit 2019 werden die Gäste in der James-Simon-Galerie, dem zentralen Eingangsbereich, begrüßt. 

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