30 beste Museen in Berlin: Die meistbesuchten Sammlungen

25 besten Museen in Berlin

Sind Sie ein ausgemachter Museumsgänger? Dann ist unsere Liste der besten Museen in Berlin genau das Richtige für Sie.

Als Kulturmetropole wartet die deutsche Hauptstadt mit einem hochkarätigen Angebot von über 170 Museen auf. Die Ausstellungshäuser locken interessierte Menschen aus aller Welt an.

Wir verraten Ihnen nachfolgend die 30 besten Museen in Berlin. Die Reihenfolge richtet sich nach den Besucherzahlen 2021. Die Sammlungen befassen sich mit den Themen Kunst und Design, Geschichte und Naturkunde sowie Wissenschaft und Technik.

Viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Favoriten...

1. Topographie des Terrors 

Auf dem Areal der einstigen Terrorzentrale der Nazis können Sie in der „Topographie des Terrors“ das dunkelste Kapitel Deutschlands ergründen. Mit rund 1,3 Millionen Besuchern ist das Dokumentationszentrum, das die Schreckensherrschaft und den Terror der Nationalsozialisten unter der Führung von Adolf Hitler insbesondere während der Herrschaftszeit von 1933 bis 1945 aufarbeitet, das meistbesuchte Museum Berlins.

Die Ausstellungen, zu denen Sie freien Eintritt haben, thematisieren folgende Punkte:

  1. Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
  2. Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror
  3. Der historische Ort Topographie des Terrors. Ein Geländerundgang in 15 Stationen

2. Humboldt Forum

Das Humboldt-Forum erweitert seit dem 20. Juli 2021 das Angebot der Museumsinsel mit Sammlungen des Ethnologischen Museums Berlin, dem Museum für Asiatische Kunst, der außereuropäischen Kunstsammlung, der Berlin-Ausstellung und dem Humboldt-Labor.

In acht Jahren Bauzeit errichtet, ist das Gebäude von außen gesehen, ein originalgetreuer Nachbau des Berliner Schlosses, das bis 1950 an gleicher Stelle stand und als Hauptwerk des norddeutschen Barocks galt. Weithin sichtbar, erstreckt sich das Museum über eine Fläche von rund 30.000 Quadratmetern. Die Baukosten beliefen sich auf 677 Millionen Euro. Damit ist das Humboldt-Forum der teuerste Kulturbau Deutschlands.

3. Museum für Naturkunde

Das Museum für Naturkunde in der Oranienburger Vorstadt im Bezirk Mitte ist eines der größten Museen in Deutschland, das sich dem Thema Naturkunde widmet. Besucher können hier rund 30 Millionen Objekte bestaunen.

Zu den Highlights gehören eines der besterhaltenen Skelette eines Tyrannosaurus Rex, dem Superstar unter den Dinosauriern, der Dino Diplocodus, der Urvogel Archaeopteryx Lithographica, ein drei Meter hoher Multimedia-Globus, der Animationen und Filmsequenzen zu den Themen Plattentektonik, Vulkanismus, Einschlag von Astroiden und Meteoriten, Gebirgsbildung und Atmosphäre zeigt, und ein fahrbarer Projektionshimmel, der die Geschichte des Universums erzählt.

4. Futurium

„Ort für Präsentation und Dialog zu Wissenschaft, Forschung und Entwicklung“. So definiert sich das Futurium, eine Projektinitiative wissenschaftlicher Einrichtungen und Netzwerke von Wirtschaftsunternehmen und Stiftungen in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung.

„Wie wollen wir leben?“ Diese Frage stellt das „Haus der Zukünfte“ mit seiner Ausstellung im Obergeschoss und versucht mit verschiedenen Denkräumen zu den Themen Mensch, Natur und Technik Antworten darauf zu geben. Anfassen, mitmachen, ausprobieren heißt es im Future Lab im Untergeschoss. Workshops und diverse Veranstaltungen komplettieren das Programm des Hauses.

5. Neues Museum

Das Neue Museum wurde zwischen 1843 und 1855 errichtet. Das Museum vereint das Ägyptische Museum und Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Antikensammlung unter einem Dach.

Prunkstück der eindrucksvollen Sammlung des Ägyptischen Museums, das die Zeit von 3000 v. Chr. bis in die Zeit der Römer umfasst, ist zweifelsohne die weltberühmte Büste der Nofretete. Der Schädel des Neandertalers von Le Moustier, Heinrich Schliemanns Sammlung Trojanischer Altertümer und der „Berliner Goldhut“ sind die Höhepunkte des Museums für Vor- und Frühgeschichte, welches die Entwicklung von der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter repräsentiert.

  • Tipp: Das Neue Museum ist eines der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel. Mit einem Ticket für alle Häuser der Museumsinsel sparen Sie sehr viel Geld.
  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Museums.

6. GropiusBau

Martin-Gropius-Bau

Entdecken Sie Kulturgeschichte, zeitgenössische Kunst und Fotografie im GropiusBau. Erleben Sie temporäre Ausstellungen von internationalem Rang in einem der schönsten Ausstellungshäuser Deutschlands.

Namhafte internationale Künstler wie Ai Weiwei, Frida Kahlo oder Olafur Eliasson stellen in dem Renaissance-Bau von 1881, das einst als Kunstgewerbemuseum eröffnet wurde, regelmäßig ihre beeindruckenden Werke aus. Im Gropius Bau finden auch Events wie das Jazzfest Berlin zum Beispiel oder die Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele statt.

7. DDR Museum 

Machen Sie eine Zeitreise in die ehemalige DDR! Im DDR Museum gegenüber der Museumsinsel erfahren Sie alles über das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik. Sie sind eingeladen, Ihr Wissen unterhaltsam zu erweitern und Geschichte hautnah zu erleben. Dabei warten authentische Originale und weltweit einzigartige interaktive Installationen darauf, angefasst und ausprobiert zu werden.

Highlights der Ausstellung sind die Trabi-Fahrsimulation in einem originalen Trabanten P 601, eine originalgetreu eingerichtete Plattenbauwohnung mit fünf Zimmern, zahlreiche interaktive Spiele für Groß und Klein, das monumentale Wandbild »Lob des Kommunismus« sowie die Möglichkeit, viele der Exponate zu berühren. Erwachsene, Jugendliche und Kinder werden hier selbst aktiv.

8. Pergamonmuseum  

Das Pergamonmuseum wurde von 1910 bis 1930 errichtet. Das dreiflügelige Museum beherbergt die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Durch die imposanten Rekonstruktionen des Pergamonaltars, des Markttors von Milet, dem Ischtar-Tor mit der Prozessionsstraße von Babylon, und der Mschatta-Fassade hat das Pergamonmuseum weltweiten Ruhm erlangt.

Im Zuge der Sanierung im Rahmen des „Masterplans Museumsinsel“ bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar bis mindestens 2024 geschlossen. Der Nordflügel sowie der Hellenistische Saal sind ebenfalls geschlossen. Die Funde aus Uruk und Habuba Kabira sowie die Räume mit babylonischen, altiranischen und sumerischen Denkmälern sind ebenfalls nicht zugänglich. Der Südflügel des Pergamonmuseums mit dem Ischtar-Tor, der Prozessionsstraße und dem Museum für Islamische Kunst sowie der Saal mit dem Markttor von Milet sind geöffnet.

Die temporäre Ausstellung „Pergamonmuseum - Das Panorama“ thematisiert die Stadt Pergamon in römischer Zeit um 129 nach Christus und dient sozusagen als Gegenleistung für den geschlossenen Saal mit dem Pergamonaltar.

  • Tipp: Das Pergamonmuseum ist eines der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel. Mit einem Ticket für alle Häuser der Museumsinsel sparen Sie sehr viel Geld.
  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Museums.

9. Deutsches Technikmuseum 

Technische Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen zur gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Geschichte darstellen. Diesen Leitsatz hat sich das 1983 gegründete Deutsche Technikmuseum auf die Fahnen geschrieben. Dabei wird der thematische Schwerpunkt auf die drei großen Verkehrsbereiche Schienenverkehr, Luft- und Schifffahrt gelegt. Die Dauerausstellung erwartet die Besucher mit 19 Technik-Themen und mehreren jährlich wechselnden Sonderausstellungen

Im angegliederten Science Center Spectrum können Kinder und Jugendliche Phänomene spielerisch und selbstständig erforschen. Das Motto lautet „Spielen und Staunen“, „Anschauen und Ausprobieren“ sowie „Lachen und Lernen“. Die Welt der Experimente besteht aus acht Themenbereichen.

10. Neue Nationalgalerie 

Neue Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie im Kulturforum präsentiert europäische und US-amerikanische Malerei sowie Plastik des 20. Jahrhunderts von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 60er Jahre.

Arbeiten von Künstlern des Kubismus, des Expressionismus, des Bauhaus und des Surrealismus sind die Schwerpunkte der Sammlung. Bewundern Sie Werke unter anderem von Kirchner, Picasso, Gris, Leger, Laurens, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka.

11. Schloss Charlottenburg

Barock, Rokoko, Klassizismus – Das Schloss Charlottenburg erwartet seine Besucher mit gleich drei architektonischen Stilen, die den Geschmack der jeweiligen Epochen, in denen das Schloss bewohnt wurde, widerspiegelt.

Von 1695 bis 1791 in mehreren Abschnitten erbaut, ist die einstige Sommerresidenz der Hohenzollern einschließlich Schlossgarten, Belvedere, Mausoleum und Neuem Pavillon die bedeutendste Schlossanlage Berlins und beheimatet heute das Schlossmuseum, in dem Sie die einstigen Wohnräume, die Goldene Galerie, die Silberkammer und den prächtigen Kronschatz besichtigen können.

12. Jüdisches Museum

Europas größtes Jüdisches Museum steht seit 2001 in Berlin und besteht im Grunde aus zwei Gebäuden: dem alten Kollegienhaus aus dem 18. Jahrhundert und dem von Daniel Libeskind entworfenen Neubau. Die Dauerausstellung gibt einen Überblick über 1700 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte. Das Museum unterhält darüber hinaus ein Archiv, eine Bibliothek und eine Akademie, die dazu dienen sollen, jüdische Kultur und jüdisch-deutsche Geschichte zu vermitteln.

Der Libeskind-Bau besticht durch eine spektakuläre Architektur, welche die deutsch-jüdische Geschichte symbolisiert. Der zickzackförmige Neubau aus Titanzink birgt drei sich kreuzende „Achsen“, welche die Stadien jüdischen Lebens in Deutschlands versinnbildlichen: die Achse des Exils, die Achse der Kontinuität und die Achse des Holocaust. Leere Räume, sogenannte „Voids“, befinden sich im gesamten Gebäude und stehen für die physische Leere, die der Holocaust zurückließ.

13. Deutsches Spionagemuseum

KGB, Stasi, CIA, MI6 und MAD – Willkommen in der Welt der Geheimdienste aus Ost und West. Im „Kalten Krieg“ war Berlin die „Hauptstadt der Spione“. Im Deutschen Spionagemuseum entdecken Sie die Spuren der internationalen Spione, deren Tätigkeiten vom Agentenaustausch an der Glienicker Brücke bis zum „Anzapfen“ der feindlichen Kommunikation in der Abhöranlage auf dem Teufelsberg reichten.

Schon im Eingangsbereich des Museums am Leipziger Platz blicken zahllose Kameras auf Sie herab. Gehen Sie danach durch den „Zeittunnel“, der in das 3.000 Quadratmeter große Museum führt, das Ihnen die Geschichte der Spionage digital, aber auch mit historischem „Handwerkszeug“ der Geheimagenten näherbringt. Bestaunen Sie einen Regenschirm mit integriertem Giftpfeil, Wanzenabsatz-Schuhe oder auch Handschuhe mit einer Pistole. James Bond lässt grüßen!

14. Alte Nationalgalerie 

Die Alte Nationalgalerie wurde von 1862 bis 1876 im Stil des Klassizismus und der Neorenaissance erbaut. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung evakuiert. Das Haus wurde durch Bombenangriffe schwer beschädigt und nach Kriegsende zügig renoviert.

Heute werden im ersten Stock der Alten Nationalgalerie klassizistische Skulpturen und „Wege des Realismus“ gezeigt. Werke der Romantik, des Realismus und Impressionismus sind in der zweiten Etage ausgestellt. Arbeiten aus der Goethezeit und der Romantik können Sie im dritten Geschoss bewundern.

Bewundern Sie auch den herrlichen Kolonnadenhof, der 2010 wiedereröffnet wurde. Neben den Kolonnaden ist der Hof auch mit Skulpturen, Büsten und herrlichen Gewächsen geschmückt, die mit den historischen Museumsgebäuden der Museumsinsel eine harmonische Symphonie bilden.

  • Tipp: Die Alte Nationalgalerie ist eines der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel. Mit einem Ticket für alle Häuser der Museumsinsel sparen Sie sehr viel Geld.
  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Museums.

15. Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen

Oppositionelle, Fluchthelfer und politische Gefangene saßen zu Zeiten der DDR im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen ein. Heute erinnert die Gedenkstätte an die Geschichte der Gebäude, die größtenteils gut erhalten geblieben sind und einen authentischen Eindruck von den Haftbedingungen zwischen 1946 und 1990 vermitteln.

In der Dauerausstellung sehen Sie mit etwa 300 Fotos und knapp 500 Objekten zahlreiche Zeugnisse politischer Verfolgung. In einem separaten Teil der Ausstellung wird die Welt der Täter untersucht. Wechselnde Sonderausstellungen beleuchten Details zum Thema DDR, Stasi und politische Verfolgung. Der Eintritt in die Gedenkstätte, die jährlich mehr als 400.000 Besucher zählt, ist frei.

  • Für die aktuellen Öffnungszeiten sowie die Preise und Uhrzeiten der kostenpflichtigen Führungen besuchen Sie bitte die Internetseite der Gedenkstätte.
  • Lesen Sie dazu unseren Artikel Ostalgie-Tour: 20 typische DDR-Relikte in Berlin erkunden.

16. Berlinische Galerie

Die Berlinische Galerie präsentiert ausschließlich in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis in die Gegenwart. Die Sammlung ist interdisziplinär aufgestellt und zeigt Bildende Kunst, Architektur, Fotografie sowie Zeichnung.

Dabei reflektieren die Ausstellungen unweigerlich die wechselvolle Zeitgeschichte der Stadt. Kaiserreich, Weimarer Republik, Nazi-Diktatur, Neuanfang in der geteilten Stadt, Kalter Krieg, Wiedervereinigung und schließlich Gegenwart werden im Spiegel der Kunst lebendig.

17. Berliner Unterwelten Museum

Berliner Unterwelten Museum in Deutschland

Begeben Sie sich unter die Straßen von Berlin und entdecken Sie im Untergrund eine unbekannte Welt.  Ein Luftschutzbunker im U-Bahnhof Gesundbrunnen wurde zum Berliner Unterwelten Museum umfunktioniert und wartet mit zehn verschiedenen öffentlichen Führungen auf. Die multimediale Dauerausstellung „Mythos Germania - Vision und Verbrechen“ beleuchtet mit sieben Themenbereichen Architektur und Städtebau im Berlin der NS-Zeit. Die Sonderausstellung „Kriegsbunker als Stadtdekoration - NS-Planungen für die Friedenszeit“ ist fester Bestandteil der Dauerausstellung. Ein weiteres Thema ist der Zivile Luftschutz im Zweiten Weltkrieg.

Man widmet sich aber auch Anlagen ohne militärischen Hintergrund wie der Kanalisation, der innerstädtischen Rohrpost, unterirdischen Brauerei-Relikten oder unvollendeten U-Bahnhöfen. Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer und Zivilschutzanlagen für den nuklearen Ernstfall sind zwei weitere Führungen zum Thema Kalter Krieg.

18. Hamburger Bahnhof – Museum der Gegenwart 

Hamburger Bahnhof – Museum der Gegenwart

Der Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart ist Teil der Berliner Nationalgalerie. Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im ehemaligen Empfangsgebäude des Hamburger Bahnhofs beheimatet, der zwischen 1846 und 1884 Endbahnhof der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin war.

Erst 1987 wurde der alte Bahnhof mit der Ausstellung „Reise nach Berlin“ wieder museal genutzt. Nach umfassender Sanierung und Umbau wurde 1996 der Hamburger Bahnhof - Museum der Gegenwart eröffnet. Es umfasst Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie und der Sammlung Marx sowie die Dauerleihgabe der Friedrich Christian Flick Collection, die zu den größten öffentlichen Sammlungen für zeitgenössische Kunst weltweit gehören.

19. Altes Museum

Das Alte Museum, entstanden von 1823 bis 1830, beherbergt nicht nur eine bedeutende Antikensammlung, das Gebäude selbst zählt zu den hervorragenden Bauwerken des Klassizismus. Auch dieses Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg durch alliierte Luftangriffe schwer beschädigt und brannte aus. Es wurde von 1951 bis 1966 größtenteils originalgetreu wiederhergestellt und als erstes Museum der Stadt wiedereröffnet.

Heute beheimatet das Museum eine Antikensammlung, die die Kunst und Kultur der Griechen, Etrusker und Römer zeigt. Mit dem Münzkabinett wird die Präsentation des klassischen Altertums komplettiert.

  • Tipp: Das Alte Museum ist eines der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel. Mit einem Ticket für alle Häuser der Museumsinsel sparen Sie sehr viel Geld.
  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Museums.

20. Gemäldegalerie 

Die Gemäldegalerie beheimatet eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Präsentiert werden die Kunstschätze seit 1998 im Kulturforum, die Geschichte der Gemäldegalerie geht jedoch bis in das Jahr 1830 zurück.

Sie können insbesondere die deutsche und italienische Malerei des 13. bis 16. sowie die niederländische Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts bewundern. Höhepunkte der Galerie sind Meisterwerke von Jan van Eyck, Pieter Bruegel, Albrecht Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer van Delft.

21. Körperwelten

Unter dem Motto „Facetten des Lebens“ sind im weltweit ersten Körperwelten-Museum im Sockelbau des Alexanderturms 20 Ganzkörper-Plastiken und rund 200 Teil-Plastinate ausgestellt. Diese gewähren Ihnen einen tiefen Einblick in die Anatomie und Physiologie des menschlichen und tierischen Körpers.

Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen und Organe sind offengelegt. Dadurch können Sie beispielsweise der Verdauungstrakt, das Nervensystem oder das Herz-Kreislauf-System genau studieren und darüber staunen, wie ähnlich sich Mensch und Tier sind. Die Plastination ist ein von Dr. Gunther von Hagens erfundenes Konservierungsverfahren, das die behandelten Leichen nicht verwesen lässt und geruchsfrei sowie unbegrenzt haltbar macht.

22. Bode-Museum 

Die Geschichte des Bode Museums geht in das Jahr 1904 zurück. Der pittoreske Bau beheimatet heute die Skulpturensammlung, die eine der umfangreichsten Kollektionen in Deutschland präsentiert. Außerdem befinden sich hier das Museum für Byzantinische Kunst, das Werke und Alltagsgegenstände aus Westrom und dem Byzantinischen Reich zeigt, sowie das Münzkabinett mit einer der weltweit größten Geldstücke-Sammlungen.

Im Münzkabinett ereignete sich 2017 ein Kriminalfall. Eine rund 100 Kilogramm schwere Big-Maple-Leaf-Goldmünze mit einem Nennwert von einer Million kanadischen Dollar, aber einem Materialwert von rund 3,8 Millionen Euro, wurde über Nacht entwendet. Die Tatverdächtigen wurden zwar später gefasst und verurteilt, doch die Münze selbst wurde nie gefunden.

  • Tipp: Das Bode-Museum ist eines der fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel. Mit einem Ticket für alle Häuser der Museumsinsel sparen Sie sehr viel Geld.
  • Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Museums.

23. Science Center Spectrum

Im Science Center Spectrum in Kreuzberg können Kinder und Jugendliche, Phänomene spielerisch und selbstständig erforschen. Das Motto lautet „Spielen und Staunen“, „Anschauen und Ausprobieren“ sowie „Lachen und Lernen“.

Die Welt der Experimente besteht aus den folgenden Themenbereichen: Sehen und Wahrnehmen, Licht und Sehen, Mikrokosmos und Makrokosmos, Wärme und Temperatur, Elektrizität und Magnetismus, Kraft und Energie, Mechanik und Bewegung sowie Musik und Hören.

24. C/O Berlin 

C/O Berlin ist eine Fotografie-Ausstellung auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern im denkmalgeschützten Amerika-Haus.Es werden wechselnde Ausstellungen mit Fotografien internationaler Fotografen gezeigt, die mit Künstlergesprächen, Vorträgen, Workshops, Seminaren und Führungen ergänzt werden.

Seit 2006 organisiert das Haus unter dem Titel „Talents“ einen jährlichen Wettbewerb für junge Gegenwartsfotografie.

25. Gedenkstätte Berliner Mauer

Während der Zeit der innerdeutschen Teilung verlief die Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße. Sie trennte die Stadtbezirke „Mitte“ im Osten und „Wedding“ im Westen. Der einstige Grenzstreifen war im Laufe der Zeit Schauplatz zahlreicher Fluchtversuche und dramatischer Ereignisse.

Heute ist der historische Ort in der Bernauer Straße der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung und an die Todesopfer an der Mauer. Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist in vier Themenbereiche eingeteilt und erstreckt sich auf einer Länge von 1,4 km auf 4,4 Hektar. Hier befindet sich das letzte Stück der Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und Ihnen einen guten Eindruck vom Aufbau der ehemaligen Grenzanlage vermitteln kann.

  • Zu sämtlichen Bereichen der Gedenkstätte haben Sie freien Eintritt. Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite der Gedenkstätte.
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Artikel: Berliner Mauer.

26. Computerspielemuseum

Der DDR-Spieleautomat Poly-Play, der weltweit erste Spielecomputer Nimrod, Klassiker wie Asteroid und Space Invaders, eine Spielhalle mit original Arcades sowie verschiedene 3D-Simulatoren. Das sind die Highlights des Computerspielemuseums in der Karl-Marx-Allee, das die weltweit größte Sammlung aus 60 Jahren Computerspiele präsentiert.

Hier können nicht nur Nerds und Geeks ihre Skills am Pong aus den 70ern, am Space Invadersaus den 80ern, am Super Mario aus den 90ern und an vielen anderen Konsolen testen. In einer Spielhalle im schrillen 80er-Jahre-Look warten original Arcade Game-Automaten auf Zocker.

27. Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust Mahnmal)

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands und erinnert an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das Mahnmal ist ein wellenförmiges „Stelenfeld“ mit insgesamt 2711 quaderförmigen Stelen. Dadurch, dass das Mahnmal frei zugänglich ist und durchschritten werden kann, können Sie die Gedenkstätte erfahren und erfühlen. Dieser Gang soll zum Nachdenken anregen, aber auch an das Grauen und die Opfer erinnern. Durch den unebenen, vermeintlich schwankenden Boden, wird beim Besucher oft ein Gefühl der Verwirrung hervorgerufen.

Neben dem Stelenfeld können Sie auch den unterirdischen „Ort der Information“ besuchen, der Teil der Gedenkstätte ist. Hier werden die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die Schauplätze dieser Verbrechen dokumentiert.

28. Disgusting Food Museum

Disgusting Food bedeutet ekelhaftes oder ekelerregendes Essen. Der Name ist Programm, deshalb werden Sie hier vergeblich nach Leckereien suchen und müssen sich im Klaren darüber sein, dass hier in einer Dauerausstellung die ekelhaftesten Lebensmittel und Gerichte der Welt präsentiert werden.

Womit erreichen Sie Ihre Ekel-Grenze am schnellsten? Frosch-Smoothies aus Peru? Madenkäse aus Sardinien? Gegrillter Hund aus China? Vielleicht haben Sie Lust, an der Tasting Bar einige der Food-Exponate zu probieren. Manche Ekel-Kostproben können Sie auch mitnehmen und zu Hause verkosten. Die Ausstellung ist jedoch mehr als nur ein Ekel-Spektakel. Das Museum möchte Sie gleichzeitig dazu bewegen, über die Bedeutung von Essen und Geschmack in den verschiedensten Kulturen der Welt nachzudenken.

29. Museum für Fotografie

Bewundern Sie alle Formen der Fotografie-Kunst vom 19. bis zum 21. Jahrhundert im Museum für Fotografie. Hauptattraktion des Hauses ist zweifelsohne die Präsentation die Ausstellung zum Lebenswerk des Starfotografen Helmut Newtons, der 1920 als Sohn der jüdischen Familie Neustädter in Berlin zur Welt kam und 1938 emigrieren musste.

Seit den 1970er Jahren war der Wahlaustralier einer der begehrtesten und teuersten Mode-, Werbe-, Porträt- und Aktfotografen der Welt. Kurz vor seinem Tod 2004 hatte Newton eine Stiftung gegründet und dieser viele seiner Fotos vermacht. Diese Fotos werden seit 2004 auf zwei Etagen des ehemaligen Landwehrkasinos dauerhaft präsentiert. Die Ausstellung „Helmut Newton's Private Property“ gewährt Ihnen einen Einblick auf die verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. In der dritten Etage sehen Sie Arbeiten anderer bekannter Fotografen.

30. Museum Berggruen

Die Sammlungen Klassischer Moderne der Neuen Nationalgalerie werden im Museum Berggruen vor allem mit den einzigartigen Werken von Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse und Alberto Giacometti ergänzt.

Der Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen verkaufte seine Privatsammlung mit 165 Arbeiten weit unter Wert an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Sie gilt als eine der weltweit bedeutendsten Privatsammlungen Klassischer Moderne. Die Gebäude des Museum Berggruen entstand in den 1850er Jahren. Mit seiner Kuppel nimmt es Bezug auf das gegenüberliegende Schloss Charlottenburg.

Unser Tipp: Lange Nacht der Museen Berlin

Ein absolutes Highlight ist die Lange Nacht der Museen, bei der zahlreiche Berliner Museen und Ausstellungsorte für eine Nacht lang Ihre Pforten öffnen

Besucher können an dieser ganz besonderen Nacht, die alljährig am letzten Sonntag im August von 18 bis 2 Uhr stattfindet, mit nur einem Ticket alle teilnehmenden Museen besuchen. Generell beteiligen sich 70 bis 80 Museen mit über 750 Veranstaltungen. Mit den bereitgestellten Shuttle-Bussen, die im Ticketpreis inbegriffen sind, können Sie dabei schnell und problemlos zwischen den Museen wandeln.

Tauchen Sie dank eines facettenreichen Programmes mit Workshops, Sonderausstellungen, Kurzführungen, Installationen, Shows, Gesprächen mit Zeitzeugen, Musik, Lesungen und Kulinarischem in faszinierenden Berliner Kunst- und Kulturwelten ein! 

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