Berliner Fernsehturm: Symbol für das wiedervereinigte Deutschland & Berliner Wahrzeichen

Berliner Fernsehturm in Berlin in Deutschland

Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz ist nicht nur eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin, sondern seit der Wiedervereinigung Deutschlands auch das charakteristische Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt.

Mit einer Gesamthöhe von 368 Metern ist er der vierthöchste Fernsehturm Europas und das höchste Gebäude Deutschlands. 

Der Berliner Fernsehturm, der sich majestätisch aus dem Marienviertel erhebt, dominiert die Skyline der deutschen Hauptstadt. Jährlich begrüßt er mehr als 12 Millionen Besucher. 

Das Restaurant “Sphere“, das sich in der dritten Etage der Turmkugel auf 207 Metern Höhe befindet, wird täglich von rund 1500 Gästen besucht.

Es dreht sich kaum merklich innerhalb einer Stunde um die eigene Achse, sodass Besucher von ihrem Platz am Tisch nicht nur ein unvergessliches Essen, sondern auch einen wunderbaren Ausblick über ganz Berlin genießen können.    

Besuch des Berliner Fernsehturms & Tickets

Wenn Sie mögen, können Sie die Aussichtsplattform oder das Drehrestaurant des Berliner Fernsehturms besuchen, die ein atemberaubendes Panorama über Berlin eröffnen.

Die Aussichtsplattform & Bar 203

In nur 40 Sekunden gelangen Sie mit dem Lift in die Aussichtsetage in der Turmkugel, wo Sie ein spektakulärer 360 ° – Panoramablick auf die geschäftige Spree-Metropole erwartet. 203 Meter über der deutschen Hauptstadt gelegen, bietet die Besucherplattform neben der sensationellen Aussicht auch die höchste Bar der Metropole. 

Bei guter Fernsicht können Sie hier bis zu 70 km weit sehen. Dank der bereitstehenden Aussichtsfernrohre können Besucher für ein paar Münzen sogar die rotierenden Brandenburger Windräder entdecken. Mehrere Informationstafeln zeigen dem Besucher, welche Sehenswürdigkeiten sich in welcher Richtung verbergen. 

Da sich am Ticketschalter vor Ort schnell lange Warteschlangen bilden, empfiehlt es sich vorab, für einen kleinen Aufpreis, ein Online-Ticket zu buchen. Mit dem sogenannten Fast View Ticket  genießen Sie bevorzugten Einlass zur Aussichtsetage und können so die Wartschlange überspringen.

Sphere revolving restaurant in the Berlin TV tower in Deutschland

Das Drehrestaurant “Sphere“

Ratsam ist die Online-Buchung vor allem, wenn man ein Tisch im Restaurant “Sphere“ buchen möchte, das sich eine Etage über der Aussichtsplattform befindet. Den Eintritt ohne Wartezeit in das Restaurant inklusive Tischreservierung kann man problemlos zum gewünschten Zeitpunkt vorab reservieren.

Die Speisekarten bieten lokale sowie internationale Leckereien, aber auch kinderfreundliche Speisen. Des Weiteren sind Restauranttickets auch mit beliebten Berliner Kombinationsklassikern wie „Bier und Boulette“ oder „Champagner und Currywurst“ buchbar.

Geschichte des Berliner Fernsehturms

Geschichte des Berliner Fernsehturms

Der Fernsehturm wurde als Prestigeobjekt der ehemaligen DDR zwischen 1965 und 1969 erbaut. Die Architekten waren Werner Ahrendt, Fritz Dieter, Günter Franke, Hermann Henselmann und Jörg Streitparth. Neben seiner Kernfunktion als Standort mehrerer Rundfunksender für Fernsehen und Rundfunk, sollte der Fernsehturm auch als Symbol der kommunistischen Macht dienen. 


Beim Bau des Turms, der rund 132 Millionen DDR-Mark kostete, wurden 7900 Kubikmeter Beton, 1650 Tonnen Rundstahl, 300 Tonnen Spannstahl und 1500 Tonnen Profilstahl verbaut. Die Turmkugel hat 32 Meter Durchmesser, ein Volumen von rund 17.000 Kubikmetern und wiegt 4800 Tonnen. Sie ruht nicht auf der Betonkonsole, sondern ist mit bis zu 26 Zentimeter starken Stahlbändern am Stahlfachwerk befestigt. 

Nach der Fertigstellung des Turms führte das Phänomen eines Lichtkreuzes, das bei direkter Sonneneinstrahlung auf der Turmkugel erschien – und bis heute erscheint – zum Spottnamen „Rache des Papstes“ oder „Sankt Walter“, nach Walter Ulbricht, dem damaligen SED-Parteichef. Weitere Spitznamen der Berliner für den Fernsehturm waren auch „Protzstengel“ und „Imponierkeule“. Um dem entgegenzuwirken, versuchte die DDR-Regierung den Spitznamen „Telespargel“ durchzusetzen, was sie allerdings nicht erreichte.

Seit dem Mauerfall hat sich das einstige DDR-Symbol in ein Symbol für das wiedervereinigte Deutschland gewandelt und gilt heute als eines der berühmtesten Wahrzeichen des Landes. 

Nahe Sehenswürdigkeiten

  • Alexanderplatz
  • Aussichtsterrasse des Park Inn by Radisson
  • Weltzeituhr
  • Nikolaiviertel
  • Rotes Rathaus
  • Hackesche Höfe 
  • Museumsinsel
  • Berliner Dom
  • Prachtstraße Unter den Linden
  • Illuseum Berlin
  • Körperwelten Museum
  • Berlin Dungeon
  • DDR Museum

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