25 beste Attraktionen in Berlin [mit Tickets]

Berlin ist groß und hat viel zu bieten. Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, da kann es einem schon schwerfallen, sich die Rosinen herauszupicken

Die meisten Touristen kommen nur für einige wenige Tage in die deutsche Hauptstadt und hat nicht viel Zeit mitgebracht. Deshalb möchten sie auch nur das Beste vom Besten sehen. 

Auch wenn uns die Auswahl schwergefallen ist, haben wir uns für 25 Attraktionen entschieden, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen möchten. Nun liegt es an Ihnen, in dieser Liste Ihre Favoriten festzulegen und anschließend zu besuchen. 

Hinweis: Falls Sie Berlin quasi als „Wiederholungstäter“ besuchen und die Top-Sehenswürdigkeiten schon kennen, haben wir einen zweiten Artikel mit weiteren 60 Attraktionen geschrieben, der für Sie interessant sein dürfte.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Zusammenstellen Ihrer Lieblingssehenswürdigkeiten in Berlin…

1. Brandenburger Tor 

Das Brandenburger Tor aus Sandstein wurde von Carl Gotthard Langhans in den Jahren 1788 bis 1791 errichtet und ist der Athener Akropolis nachempfunden.

Einst Sinnbild für die Trennung Berlins in Ost und West, ist das Brandenburger Tor am Pariser Platz seit dem Mauerfall das Symbol für die Einheit Deutschlands und gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen der Metropole. Das einzige erhaltene Stadttor von ursprünglich 18 Stadttoren Berlins zählt zu den schönsten Beispielen des deutschen Klassizismus. 

Das Brandenburger Tor wird östlich vom Pariser Platz begrenzt. Hier befinden sich die Akademie der Schönen Künste, die Amerikanische und Französische Botschaften sowie die Luxusunterkunft Hotel Adlon Kempinski.

Westlich des Tores liegt der Platz des 18. März. Er ist das Pendant zum Pariser Platz und wird häufig für Kundgebungen und Veranstaltungen genutzt.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Guide zum Brandenburger Tor.

2. Reichstagsgebäude 

Das Reichstagsgebäude am Platz der Republik wurde zwischen den Jahren 1884 und 1894 vom Architekten Paul Wallot im Neorenaissance-Stil errichtet und ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten nicht nur Berlins, sondern ganz Deutschlands. Seit 1999 ist das architektonisch beeindruckende Haus Sitz des Deutschen Bundestages. Die gläserne Kuppel hat sich zur viel-besuchten Attraktion der Stadt entwickelt. 

Kuppel, Dachterrasse und das dortige Restaurant können besucht werden. Außerdem können Sie einer Sitzung im Plenarsaal beiwohnen und an einer der Führungen durch das Reichstagsgebäude teilnehmen. Das alles ist kostenlos, jedoch nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 

3. Museumsinsel 

Museumsinsel in Berlin in Deutschland

Die Berliner Museumsinsel ist das größte Museumsensemble der Welt und ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe. Mit dem Pergamonmuseum, dem Neuen Museum/Ägyptischen Museum, dem Alten Museum, der Alte Nationalgalerie und dem Bode Museum befinden sich hier gleich fünf weltbekannte Museen. Die Nofretete, der Pergamonaltar und das Ishtar-Tor zählen zu den wichtigsten Ausstellungsstücken. Seit 2019 werden die Gäste der Museumsinsel in der James-Simon-Galerie als zentralem Eingangsbereich begrüßt. 

4. Humboldt Forum 

Das Humboldt-Forum erweitert seit dem 20. Juli 2021 das Angebot der Museumsinsel mit Sammlungen des Ethnologischen Museums Berlin, dem Museum für Asiatische Kunst, der außereuropäischen Kunstsammlung, der Berlin-Ausstellung und dem Humboldt-Labor.

In acht Jahren Bauzeit errichtet, ist das Gebäude von außen gesehen, ein originalgetreuer Nachbau des Berliner Schlosses, das bis 1950 an gleicher Stelle stand und als Hauptwerk des norddeutschen Barocks galt. Weithin sichtbar, erstreckt sich das Museum über eine Fläche von rund 30.000 Quadratmetern. Die Baukosten beliefen sich auf 677 Millionen Euro. Damit ist das Humboldt-Forum der teuerste Kulturbau Deutschlands.

5. Berliner Dom 

Berliner Dom in Deutschland

Der prachtvolle Berliner Dom ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt und mit einer Gesamthöhe von 116 Metern auf einer Grundfläche von knapp 6800 Quadratmetern das größte evangelische Gotteshaus in Deutschland. Die mächtige Kuppel können Sie durchaus als protestantische Antwort auf den katholischen Petersdom in Rom verstehen. Das Baudenkmal ist barrierefrei und beheimatet eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas, die Hohenzollerngruft.

  • Tickets

Obwohl es sich um eine Kirche handelt, müssen Sie für den Besuch des Berliner Doms ein Eintrittsgeld zahlen. Die Domleitung argumentiert, dass sie 97 Prozent der Kosten selbst erwirtschaften müsse, da nur drei Prozent aus Kirchensteuern und Zuwendungen des Landes Berlin stammten. Das stößt nicht bei jedem auf Verständnis. 

Für Öffnungszeiten und Ticketpreise besuchen Sie bitte die Internetseite des Doms.  

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Berliner Dom.

6. Die Spree

Spreefahrt in Berlin in Deutschland

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Schifffahrt für die Versorgung Berlins mit Lebensmitteln sowie Bau- und Heizmaterial von immenser Bedeutung. Lastkähne schipperten in alle Richtungen und dienten die Stadt an. Heute ist der Fluss eine touristische Attraktion und wird von der Fahrgastschifffahrt geprägt. Laut einer Wikipedia-Liste gibt es in Berlin 43 Reedereien, die mit rund 150 Schiffen die Spree befahren.

Während einer einstündigen Spreefahrt mit unserem Partner BWSG können Sie die Sehenswürdigkeiten Berlins aus einem völlig anderen Blickwinkel vom Wasser aus erkunden. Dabei gleiten Sie unter anderem sanft an der Museumsinsel, dem Berliner Dom, dem Nikolaiviertel und dem Reichstag vorbei und erhalten wissenswerte Informationen über den Bordlautsprecher oder über die App „Berlin Spreefahrt“ von YourMobileGuide, die Sie auf Ihr Smartphone herunterladen können.

  • Kaufen Sie Ihre Tickets hier
  • Übrigens: Die Spree wird in Berlin von genau 50 Brücken überquert, deren 14 sehen Sie während der einstündigen Bootsfahrt sehen können. Zu diesem Thema können Sie unseren Artikel "Spreefahrt" lesen.
  • Die Wege entlang beider Spreeufer laden zu gemütlichen Spaziergängen und zum Joggen ein.
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Spree.

7. Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern bis zur Spitze des Antennenträgers nach dem Moskauer Fernsehturm der zweithöchste Fernsehturm Europas und das höchste Gebäude Deutschlands und begrüßt jährlich mehr als 12 Millionen Besucher. Von seiner Aussichtsetage in 203 Metern Höhe und dem Restaurant Sphere haben Sie einen spektakulären 360-Grad-Blick über die Spree-Metropole. Bei guter Fernsicht können Sie bis zu 70 km weit sehen. 

8. Alexanderplatz

Auf dem im nördlichen Ende des Bezirks Berlin-Mitte gelegene Alexanderplatz sind täglich mehr als 360.000 Menschen unterwegs. Er ist nicht nur einer der meistbesuchten Orte Berlins, sondern der größte Platz Deutschlands und der viertbelebteste Platz Europas. Hier befindet sich neben dem Berliner Fernsehturm, das Park Inn Hotel, die Weltzeituhr, der Brunnen der Völkerfreundschaft, das Alexanderhaus und das Berolinahaus, ein Einkaufszentrum, ein Kino, ein Kaufhaus sowie Geschäfte und Restaurants.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Guide zum Alexanderplatz.

9. Bebelplatz

Von der Aufklärung bis zur Bücherverbrennung erlebte der Bebelplatz Höhen und Tiefen deutscher Geschichte. Er wurde im Jahr 1740 als Teil des von Friedrich II. geplanten Forum Fridericianum angelegt. 

Der Platz besteht aus einer kleineren Grünfläche östlich und einer größeren Freifläche mit Kopfsteinpflaster westlich der Staatsoper Unter den Linden, die den Mittelpunkt bildet. Rund um den Platz befinden sich wichtige Bauten der Stadt wie die der Prinzessinnenpalais, die St. Hedwigs-Kathedrale, das Alte Palais, die Alte Bibliothek und die Nobelunterkunft Hotel de Rome, der ehemaligen Geschäftszentrale der Dresdner Bank.

In der Mitte des Platzes, eingelassen in den Boden, erinnert das Denkmal zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 an eines der dunkelsten Kapitel der Stadt.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Bebelplatz.

10. Unter den Linden

Die Prachtallee Unter den Linden verbindet das Brandenburger Tor mit der Schlossbrücke, die zur Museumsinsel führt. 

Wichtige Sehenswürdigkeiten der Spreestadt wie die Staatsbibliothek, die Humboldt-Universität, die Neue Wache, das Deutsche Historische Museum im Zeughaus, das Kronprinzenpalais, der Bebelplatz mit einem Gebäude, das Alte Palais sowie das Reiterstandbild des „Alten Fritz“ säumen das östliche Ende der Prachtallee. Geschäfte, Restaurants und Cafés reihen sich entlang der rund 1,5 Kilometer langen Flaniermeile in Richtung Brandenburger Tor.

Der Boulevard war zunächst nur ein Reitweg. Die ersten Linden wurden 1647 eingepflanzt. Ab 1701 wurden die Linden zur Prachtentfaltung Friedrich des Großen zu einer Prachtstraße ausgebaut. 

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Unter den Linden.

11. Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal)

Denkmal für die ermordeten Juden Europas Holocaust Mahnmal in Berlin in Deutschland

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands und erinnert an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das Mahnmal ist ein wellenförmiges „Stelenfeld“ mit insgesamt 2711 quaderförmigen Stelen. 

Dadurch, dass das Mahnmal frei zugänglich ist und durchschritten werden kann, können Sie die Gedenkstätte erfahren und erfühlen. Dieser Gang soll zum Nachdenken anregen, aber auch an das Grauen und die Opfer erinnern. Durch den unebenen, vermeintlich schwankenden Boden, wird beim Besucher oft ein Gefühl der Verwirrung hervorgerufen.

Neben dem Stelenfeld können Sie auch den unterirdischen „Ort der Information“ besuchen, der Teil der Gedenkstätte ist. Hier werden die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die Schauplätze dieser Verbrechen dokumentiert.  

12. Nikolaiviertel

Nikolaiviertel in Berlin in Deutschland

Das idyllische Nikolaiviertel ist das älteste Wohngebiet Berlins. Dieses unterschätzte Juwel der Stadt, das aus engen Gassen, historischen Gebäuden, malerischen Häusern und traditionellen deutschen Kneipen und Restaurants besteht, ist der historische Gründungsort der Stadt und auch als das „alte Berlin“ bekannt.

Im 13. Jahrhundert ließen sich am östlichen Spreeufer die ersten Händler und Handwerker nieder und errichten wahrscheinlich zwischen 1230 und 1250 die Nikolaikirche als Mittelpunkt der Siedlung. Das denkmalgeschützte Gotteshaus ist das älteste erhaltene Bauwerk in Berlin. Die eng verwinkelten Gassen mit ihren kleinen Häusern, das Knoblauch-Haus, das Ephraim-Palais und die Bronzestatue, die den Heiligen Georg als Drachentöter darstellt, sind neben vielem anderen sehenswert.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Guide zum Nikolaiviertel.

13. Gendarmenmarkt

Für viele Berliner und Touristen ist der Gendarmenplatz der schönste Platz Berlins. Er entstand ab 1688 als Teil der von Kaiser Friedrich I. neu angelegten Friedrichstadt. Zu jener Zeit ließen sich in dem Viertel vor allem Hugenotten nieder. Für sie ließ der Kaiser die Friedrichstadtkirche erbauen. Ihr gegenüber wurde die lutherische Kirche errichtet. Beide Gotteshäuser entstanden nach 1701, ohne die später angebauten Türme.

Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. ließ hier 1736 Stallungen des Kürassierregiments der Gens d’armes errichten, die Kaiser Friedrich II. keine 40 Jahre abreißen ließ. In Erinnerung an die Stallungen und weil der Platz ursprünglich als Markt angelegt worden war, bekam er 1799 den Namen Gendarmenmarkt.

Zwischen 1780 und 1785 bekamen die beiden Kirchen ihre identischen Kuppeltürme, die den Platz fortan prägten. Zwischen den beiden Kirchen entstand 1774 ein kleines französisches Komödientheater, das später als Nationaltheater und ab 1821 als Schauspielhaus diente. Seit 1984 ist es das Konzerthaus Berlin.

Von der Aussichtsbalustrade des Französischen Doms können Sie einen grandiosen Blick über den Gendarmenmarkt und die Umgebung genießen. Hier befindet sich auch das Hugenottenmuseum. Der Deutsche Dom beherbergt die Ausstellung des Deutschen Bundestags „Wege, Irrwege, Umwege“. 

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Gendarmenmarkt.

14. Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie in Berlin in Deutschland

Der ehemalige militärische Kontrollpunkt Checkpoint Charlie ist wohl der bekannteste Grenzübergang an der Berliner Mauer und das nicht, weil er Schauplatz diverser Spionage-Thriller wie „James Bond - Octopussy“ und „Der Spion, der aus der Kälte kam“.

Der ehemalige Kontrollposten der amerikanischen Besatzungsmacht ist heute eine Touristenattraktion mit großer Anziehungskraft und sehr beliebtes Fotomotiv, obwohl Kontrollbaracke, Schlagbaum, Flagge, Sandsäcke und Warnschild lediglich originalgetreue Nachbildungen sind, die am 13. August 2000 an den Stellen platziert wurden, an denen die Originale einst standen. Hauptgrund dafür ist wohl der, dass hier die ehemalige Teilung der Stadt erleb- und spürbar ist.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Checkpoint Charlie.

15. Topographie des Terrors 

Auf dem Areal der einstigen Terrorzentrale der Nazis können Sie in der „Topographie des Terrors“ das dunkelste Kapitel Deutschlands ergründen. 

Mit rund 1,3 Millionen Besuchern ist das Dokumentationszentrum, das die Schreckensherrschaft und den Terror der Nationalsozialisten unter der Führung von Adolf Hitler insbesondere während der Herrschaftszeit von 1933 bis 1945 aufarbeitet, das meistbesuchte Museum Berlins

Die Ausstellungen, zu denen Sie freien Eintritt haben, thematisieren folgende Punkte:

  • Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
  • Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror
  • Der historische Ort Topographie des Terrors. Ein Geländerundgang in 15 Stationen
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Topographie des Terrors.

16. Potsdamer Platz

Potsdamer Platz in Berlin in Deutschland

Die Anfänge des Potsdamer Platzes gehen in das 18. Jahrhundert zurück. In den Goldenen Zwanzigern entwickelte sich der Platz zum Verkehrsknotenpunkt mit der ersten Ampelanlage Europas. Die kulturelle Elite Berlins traf sich in den Cafés und Restaurants rund um den Platz.

Nach der Besetzung der Stadt durch die Alliierten trafen sich hier die Demarkationslinien zwischen dem sowjetischen, dem britischen und dem amerikanischen Sektor. Nach der Wiedervereinigung entstand auf der von einer Mauer durchzogenen Leerfläche die größte Baustelle Europas, binnen weniger Jahre entstand ein urbanes Zentrum aus dem Nichts.

Der Kohlhoff Tower bietet neben der Aussichtsplattform Panoramapunkt Potsdamer Platz ein Panoramacafé mit Sonnenterrasse und eine permanente Ausstellung zur Geschichte des Platzes. Die auf den 24. Und 25. Etagen befindlichen Attraktionen erreichen Sie mit dem schnellsten Lift Europas, der Sie in nur 20 Sekunden auf 100 Höhenmeter befördert.

17. Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Während der Zeit der innerdeutschen Teilung verlief die Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße. Sie trennte die Stadtbezirke „Mitte“ im Osten und „Wedding“ im Westen. Der einstige Grenzstreifen war im Laufe der Zeit Schauplatz zahlreicher Fluchtversuche und dramatischer Ereignisse.

Heute ist der historische Ort in der Bernauer Straße der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung und an die Todesopfer an der Mauer. Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist in vier Themenbereiche eingeteilt und erstreckt sich auf einer Länge von 1,4 km auf 4,4 Hektar.

Hier befindet sich das letzte Stück der Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und Ihnen einen guten Eindruck vom Aufbau der ehemaligen Grenzanlage vermitteln kann. Zu sämtlichen Bereichen der Gedenkstätte haben Sie freien Eintritt

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Berliner Mauer.

18. Siegessäule

Die Siegessäule wurde von 1864 bis 1873 in Gedenken an die Siege Preußens in den sogenannten Einheitskriegen. Der Weg zur Gründung des Deutschen Reichs wird an den Bronzereliefs und Mosaikbildern im Säulengang aufgezeigt.

Die Nazis versetzten sie im Rahmen der Umgestaltung der „Reichshauptstadt Germania“ auf den Großen Stern inmitten des Tiergartens, ihrem noch heutigen Standort. 

Die Aussichtsplattform der Siegessäule auf etwa 51 Höhenmeter erreichen Sie über eine Wendeltreppe mit 285 Stufen. Als Belohnung für den Aufstieg liegt Ihnen Berlin zu Füßen. Tickets für die Aussichtsplattform können an der Kasse der Siegessäule gekauft werden.

  • Großer Stern: Die Siegessäule steht auf dem um 1698 angelegten Platz mit dem schönen Namen Großer Stern. 1742 und dann noch einmal von 1833 bis 1840 wurde zu einem repräsentativen Platz ausgebaut.
  • Straße des 17. Juni: Die Straße des 17. Juni ist Teil der großen Ost-West-Achse und verläuft vom Brandenburger Tor über den Großen Stern zum Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg. Der Name der 3580 Meter langen Prachtstraße erinnert an den Volksaufstand 1953 in der DDR.
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Guide zur Siegessäule.

19. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins ist zweifelsohne die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Während der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg 1943 wurde sie zerstört, nur Teile des Turms blieben übrig. Mehrfach restauriert, ist die Turmruine heute Symbol der aus Ruinen auferstandenen Stadt sowie Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Die Kirche im neoromanischen Stil wurde von 1891 bis 1895 erbaut.

20. East Side Gallery

East Side Gallery in Berlin in Deutschland

Mit 1.316 Metern ist die East Side Gallery in Friedrichshain der längste zusammenhängende Mauerabschnitt, der nicht abgerissen wurde. 118 Künstler aus 21 Ländern bemalten und besprühten diesen Abschnitt in den Monaten nach dem Mauerfall mit 106 Werken

Die Open-Air-Galerie eröffnete am 28. September 1990 und wurde ein Jahr später unter Denkmalschutz gestellt. Der sozialistische Bruderkuss von Honecker und Breschnew und der Trabant, der scheinbar den Beton durchbricht, sind wohl die am meisten fotografierten Gemälde.

  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel East Side Gallery. 

21. Hackescher Markt

Der Hackesche Markt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt einerseits und kreatives Szeneviertel sowie Ausgangspunkt für das Berliner Nachtleben andererseits. 

Der Platz und seine Umgebung locken mit den neugestalteten Hackeschen Höfen, Designläden, Fashion Stores, kleinen Manufakturen, Restaurants und einem zweimal wöchentlich stattfindenden Markt. Nachtschwärmer kommen mit einem riesigen Angebot aus Theater, Kino, Varieté sowie zahlreichen Clubs und Bars voll auf ihre Kosten.

  • Hackesche Höfe: Die Hackeschen Höfe bestehen aus acht miteinander verbundenen Höfen zwischen der Rosenthaler Straße und der Sophienstraße und beherbergen auf 27.000 Quadratmetern Wohnungen, Gewerbeunternehmen, Kultureinrichtungen, Cafés, Shops und ein Kino. Die Gestaltung der Fassaden im ersten Hof ist besonders sehenswert.
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Hackescher Markt.

22. Hop-On-Hop-Off-Busfahrt

Sämtliche Sehenswürdigkeiten, die wir bisher beschrieben haben, und noch viel mehr, können Sie bei einer Hop-On-Hop-Off-Busfahrt gemütlich von Ihrem Sitzplatz aus besichtigen. Dabei können Sie an allen Haltestellen beliebig aus- und wieder einsteigen, um Ihre Favoriten aus der Nähe betrachten oder sie von innen besichtigen zu können. 

Zur Auswahl stehen 24- oder 48-Stunden-Tickets. Viele Touristen kaufen gerne das Kombiticket mit Hop-On-Hop-Off-Busfahrt und eine Stunde Bootsfahrt auf der Spree. Beim Kombiticket empfehlen wir unsere Partner Stromma und BWSG.

23. Olympiastadion

Olympiapark und Olympiastadion in Berlin in Deutschland

Als Berlin 1931 zum Austragungsort der Olympischen Spiele 1936 ernannt wurde, erkannten die Nationalsozialisten den Prestigewert dieser internationalen Veranstaltung sofort und veranlassten die Planung des Reichssportfeldes mit dem Olympiastadion für 110.000 Zuschauer.

Die Aussichtsplattform des Olympia-Glockenturms in der Nähe des Stadions erreichen Sie bequem mit einem Aufzug. Sie bietet einen wundervollen Blick von Spandau bis zum Alexanderplatz und bei guter Sicht sogar bis Potsdam und zu den Müggelbergen.

  • Tickets für die Führung durch das Stadion 
  • Tickets für die eigenständige Besichtigung sind im Besucherzentrum vor dem Stadion erhältlich.
  • Tickets für den Glockenturm sind an der Kasse des Turms erhältlich.
  • Lesen Sie mehr Einzelheiten über diese Sehenswürdigkeit in unserem Hauptartikel Olympiastadion.

24. Schloss Charlottenburg

Barock, Rokoko, Klassizismus – Das Schloss Charlottenburg erwartet seine Besucher mit gleich drei architektonischen Stilen, die den Geschmack der jeweiligen Epochen, in denen das Schloss bewohnt wurde, widerspiegelt. 

Von 1695 bis 1791 in mehreren Abschnitten erbaut, ist die einstige Sommerresidenz der Hohenzollerneinschließlich Schlossgarten, Belvedere, Mausoleum und Neuem Pavillon die bedeutendste Schlossanlage Berlins und beheimatet heute das Schlossmuseum, in dem Sie die einstigen Wohnräume, die Goldene Galerie, die Silberkammer und den prächtigen Kronschatz besichtigen können.

25. Schloss und Park Sanssouci Potsdam / Neues Palais

Wir schließen unsere Top 22 Sehenswürdigkeiten mit einem Ort ab, der offiziell gar nicht zu Berlin gehört, sondern Potsdam. Nichtsdestotrotz gehört er unbedingt in diese Liste, da es sich sehr viele Touristen nicht nehmen lassen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen PKW hierherzukommen.

Die Rede ist von der märchenhaften Schlossanlage Sanssouci, die seit 1990 Teil des UNESCO Welterbes „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ ist. Neben dem Schloss und Park Sanssouci erwartet Sie hier auch das prächtige Neue Palais in fußläufiger Nachbarschaft.

Das Schloss Sanssouci wurde in den Jahren 1745 bis 1747 im Auftrag und nach den Skizzen von König Friedrich dem Großen im Rokokostil erbaut. Wie der aus dem Französischen stammende Name Sanssouci - ohne Sorge - zu verstehen gibt, sollte das kleine Sommerschloss auf den berühmten Weinbergterrassen ihm als eine Rückzugsstätte dienen.

Im Laufe der Jahre entstand auf dem Areal ein Gesamtkunstwerk von hoher Qualität und internationalem Rang. Kein Wunder, dass die Schlossanlage oft als preußisches Versailles beschrieben wird. Die Erkundung des Schlossgeländes, inklusive Schlosspark, ist grundsätzlich kostenfrei. Falls Sie das Schloss Sanssouci auch von innen besichtigen möchten, müssen Sie an einer Führung teilnehmen. 

Kaufen Sie Ihre Tickets hier 
Das Ticket beinhaltet die Busfahrt von Berlin nach Potsdam und zurück, die Besichtigung von Potsdam, den Besuch des Schlosses und Parks Sanssouci und Ihren persönlichen einheimischen Führer. Die Führungen finden in Deutsch und Englisch statt. 

Nach dem Siebenjährigen Krieg Mitte des 18. Jahrhunderts ließ Friedrich der Große am Westende in der etwa zwei Kilometer langen Hauptallee das Neue Palais errichten, ebenfalls im Rokokostil. Im Gegensatz zum intimen Schloss Sanssouci diente der gewaltige Bau mit Tambour-Kuppel repräsentativen Zwecken.


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