Alexanderplatz in Berlin: Größter Platz in Deutschland

Alexanderplatz in Berlin in Deutschland

Der Alexanderplatz in Berlin am nördlichsten Rand der historischen Mitte der Stadt gehört dank seiner zentralen Lage und Fülle an Attraktionen zu den meistbesuchten Orten Berlins.

Der „Alex“ ist außerdem der größte Platz Deutschlands und der viert-belebteste Platz Europas.

Mehr als 360.000 Menschen sind täglich auf dem Alexanderplatz unterwegs.

Alexanderplatz in Berlin in Deutschland

Was ist interessant am Alexanderplatz?

Das bunte Treiben auf dem Platz ist perfekt um Berliner Lebensgefühl zu schnuppern.

Einheimische und Touristen besuchen den Platz gerne zum Essen und Shoppen.

Es gibt ein Einkaufszentrum, ein Kino, ein Kaufhaus sowie zahlreiche Geschäfte, Hotels und Restaurants – ständig entsteht etwas Neues und ein Ende ist nicht abzusehen.

Mit der Weltzeituhr befindet sich auf dem Platz auch einer der beliebtesten Treffpunkte der Berliner. Zudem sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Berlin wie der Fernsehturm in Laufnähe, was den Alexanderplatz zu einem idealen Ausgangspunkt für Ihre Sightseeing-Tour macht.

Ob Sie sich nun dafür entschließen, in einem der vielen Cafés oder Bars das bunte Treiben zu beobachten, eine kleine Shoppingtour zu unternehmen, in einem der vielen Restaurants ein köstliches Essen zu genießen oder nur zu bummeln, der Alexanderplatz ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Shopping am Alexanderplatz

Vor allem Shopping-Freunde kommen bei dem breiten Spektrum an Einkaufsmöglichkeiten voll auf ihre Kosten.

Großer Beliebtheit erfreut sich das Shoppingcenter Alexa, das mit 180 Geschäften im Inneren ein kleines Shopping-Paradies ist.

Genauso sehenswert sind Galeria Kaufhof und die Rathauspassage, bei der Sie gemächlich in Richtung Rotes Rathaus bummeln und durch die vielen Geschäfte ziehen können.

Auch der Bahnhof Alexanderplatz bietet mit seinen zahlreichen Shops weitere Einkaufsmöglichkeiten.

Anfahrt und Parken am Alexanderplatz

Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist der „Alex“ auch sehr gut erreichbar. Dank des Bahnhofs Berlin Alexanderplatz verkehren hier regelmäßig U-Bahnen S-Bahnen und Regionalzüge. Busse und Straßenbahnen vor dem Bahnhof Alexanderplatz ergänzen das Streckennetz.

Da sich das Parken am Alexanderplatz aufgrund der wenigen Parkplätze schwierig gestaltet, empfiehlt sich hier klar die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Hotels rund um den Alexanderplatz

Dank seiner zentralen Lage bietet der Alexanderplatz auch hervorragende
Übernachtungsmöglichkeiten. Rund um den Platz gibt es zahlreiche Hotels, die für jeden Geldbeutel eine passende Bleibe bereit halten.

Sicherheit am Alexanderplatz

Da der Alexanderplatz wegen einer hohen Kriminalität in Verruf geraten ist, versucht die Polizei durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, wie einer eigenen Polizeiwache, die Situation am Platz in den Griff zu bekommen und ein Gefühl für Sicherheit zu vermitteln.

Dennoch empfiehlt es sich vor allem im Gedränge auf seine Wertsachen zu achten und sich so vor allem vor Taschen- und Trickdiebe zu schützen.

Geschichte des Alexanderplatzes

Entstehungsgeschichte

Die Ursprünge des Platzes gehen bis in die Anfänge des 15. Jahrhunderts zurück. Als der preußische König Friedrich I. nach seiner Krönung in Königsberg 1701 in Berlin einzog, bekam das Tor, durch das er die Stadt betrat, den Namen Königs-Thor und der Platz davor hieß fortan Königs-Thor-Platz.

Als der russische Zar Alexander I. zu seinem Besuch der Stadt hier empfangen wurde, hieß der Platz fortan Alexanderplatz. Im Volksmund bürgerte sich der schnell der Kosename „Alex“ ein.

Der große deutsche Dichter Theodor Fontane arbeitete 1848 in einer Apotheke am Alexanderplatz, als er aktiver – und der Platz stiller – Zeuge der Märzrevolution wurde.

Der Platz im 20. Jahrhundert

Die Blütezeit erlebte der Platz zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten. Das erste deutsche Kabarett entstand unter dem Namen Überbrettl.

Große Kaufhäuser reihten sich aneinander. Im Lehrervereinshaus fanden die Trauerfeierlichkeiten für Karl Liebknecht und Rosa von Luxemburg sowie die Vereinigung von KPD und USPD statt. In dieser Zeit entwickelte sich der Platz auch zu einem wichtigen Verkehrskontenpunkt mit U-Bahn- und S-Bahnlinien, Fernzügen, Omnibussen und Straßenbahnen.

Diese Rolle spielte er fortan bis in die heutigen Tage.

Im Zweiten Weltkrieg wurden der Alexanderplatz und viele der Gebäude rund um ihn zerstört. Nach dem Krieg entwickelte sich am zerstörten Platz ein Schwarzmarkt für Tauschgeschäfte. Unter dem DDR Regime verwandelte sich der Platz zur Fußgängerzone.

1969 entstanden das 120 Meter hohe Interhotel Stadt Berlin (heute Park Inn Hotel), die Weltzeituhr und der Fernsehturm, der seinerzeit der zweithöchste Turm der Welt war und zum neuen Wahrzeichen Ost-Berlins wurde.

Die Alexanderplatz-Demonstration gegen den SED Machtapparat am 4. November 1989 war einer der größten Demonstrationen der Geschichte Berlins. Wenige Tage später fiel die Berliner Mauer. Seitdem befindet sich der lebhafte Platz in ständiger Veränderung.

Nahe Sehenswürdigkeiten

  • Berliner Fernsehturm
  • Aussichtsterrasse des Park Inn by Radisson
  • Weltzeituhr
  • Rotes Rathaus
  • Hackesche Höfe
  • Nikolaiviertel
  • Körperwelten Museum
  • Berlin Dungeon
  • DDR Museum
  • Illuseum Berlin
  • Museumsinsel
  • Berliner Dom
  • Prachtstraße Unter den Linden

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