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Parken in Berlin: Parkhäuser, Parkplätze & Parkzonen

Parken in Berlin Zonen Parkplätze und Parkhäuser

Wie viele Parkzonen gibt es in Berlin?

Wo darf ich Parken?

Hier sind die wichtigsten Antworten zur Parkraumbewirtschaftung in Berlin und dem Umland.

44 Parkzonen in Berlin

Umweltzone: Die grüne Plakette ist Pflicht

Wer mit dem Auto nach Berlin fährt, braucht für die Innenstadt eine grüne Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe. Die Umweltzone umfasst das Gebiet innerhalb des S-Bahn-Rings und ist an den Zufahrten ausgeschildert.

Die Pflicht gilt auch für Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen. Wer ohne gültige Plakette in der Zone fährt oder parkt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und zahlt 100 Euro. Elektrofahrzeuge mit E-Kennzeichen sind in Berlin ausgenommen; für im Ausland zugelassene Elektrofahrzeuge gibt es die blaue E-Plakette.

Die Plakette kostet je nach Ausgabestelle etwa 5 bis 20 Euro und ist bei Zulassungsbehörden, bei TÜV, Dekra, GTÜ und KÜS, in Werkstätten mit Abgasuntersuchung sowie online erhältlich. Besorgen Sie sie vor der Anreise, nicht erst in Berlin. Einzelheiten nennt die Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr.

Parkzonen und Gebühren

In weiten Teilen der Innenstadt und der angrenzenden Bezirke gilt Parkraumbewirtschaftung: Das Parken am Straßenrand ist dort nur gegen Gebühr erlaubt. Sie ziehen einen Parkschein am Automaten und legen ihn gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe.

Gebühren und Zeiten legen die Bezirke fest und unterscheiden sich je nach Zone. In Pankow etwa kostet die Stunde mindestens 1 Euro, rund um den Kollwitzplatz 2 Euro, und die Bewirtschaftung gilt montags bis samstags von 9 bis 24 Uhr. In anderen Bezirken gelten andere Sätze und Zeiten. Maßgeblich sind immer die Schilder und der Automat vor Ort.

Die Zahl der Zonen wächst, weil die Bezirke die Bewirtschaftung laufend ausweiten. Außerhalb der Zonen ist das Parken am Straßenrand in der Regel kostenfrei.

Die Automaten nehmen Münzen; vielerorts können Sie auch per Handy zahlen, etwa mit EasyPark.

Parken per App

Apps wie Parkopedia zeigen freie Parkplätze in der Nähe, führen Sie dorthin und nennen die Kosten vorab. Das spart in der Innenstadt oft die längste Zeit der Parkplatzsuche.

Parkhäuser in Berlin

Über die ganze Stadt verteilt gibt es gebührenpflichtige Parkhäuser, viele davon in der Nähe von Bahnhöfen, Sehenswürdigkeiten oder Einkaufszentren. Zentral und für Besucher praktisch liegt das Parkhaus am Alexanderplatz: Von dort erreichen Sie Fernsehturm, Rotes Rathaus, Nikolaiviertel und Museumsinsel zu Fuß.

Parken im Hotel

Viele Hotels im Zentrum bieten eigene Stellplätze an, verlangen dafür aber meist deutlich mehr als ein Parkhaus. Fragen Sie vor der Buchung nach dem Tagessatz und danach, ob der Platz garantiert ist. Eine Übersicht zentral gelegener Häuser finden Sie in unserem Hotel Guide.

Supermarkt-Parkplätze

Auf Parkplätzen von Supermärkten wird häufig geparkt, auch von Besuchern, die gar nicht einkaufen. Viele Märkte überwachen die Parkdauer inzwischen mit Schranken oder Bodensensoren und verlangen bei Überschreitung eine Vertragsstrafe. Achten Sie auf die Beschilderung an der Einfahrt und auf die zulässige Höchstparkdauer; die Parkscheibe liegt meist hinter der Windschutzscheibe richtig.

Park & Ride: die entspannte Lösung

An vielen Regional-, S- und U-Bahnhöfen am Stadtrand gibt es Park-and-Ride-Plätze. Für Besucher ist das oft die beste Wahl: Sie stellen das Auto außerhalb ab und fahren mit Bahn oder Bus ins Zentrum, wo das Parken teuer und die Suche langwierig ist. Nicht alle Plätze sind kostenlos. Welches Ticket Sie für die Weiterfahrt brauchen, erklären wir unter Öffentlicher Verkehr in Berlin.

Auto abgeschleppt: Was tun?

Ist Ihr Auto verschwunden, erteilt die Auskunfts- und Fahndungsstelle der Polizei Berlin unter der Nummer (030) 4664 709800 Auskunft darüber, ob es abgeschleppt wurde und wo es steht. Rechnen Sie neben dem Verwarnungsgeld mit den Kosten für das Abschleppen und die Verwahrung; die genaue Höhe hängt vom Einzelfall ab und wird Ihnen bei der Abholung genannt.

Stand der Angaben: 10. Oktober 2026. Gebühren und Bewirtschaftungszeiten ändern sich; verbindlich sind die Schilder vor Ort und die Angaben des jeweiligen Bezirks.

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