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Guide zum Olympiastadion Berlin: Infos, Besichtigung & Tickets

Das Olympiastadion Berlin, das für die Olympischen Spiele 1936 von den Nationalsozialisten gebaut wurde, ist heute eine Open-Air-Location für Events aller Art.

Bei einem Besuch können Sie sich sowohl ein Bild vom heutigen Stadion machen, als auch die Geschichte des historischen Ortes ergründen.

In diesem Guide verraten wir Ihnen alle wichtigen Informationen zur Besichtigung des Berliner Olympiastadions, seiner Geschichte sowie hilfreiche Besucherinfos.

Beginnen wir!

Was kann ich im Olympiastadion Berlin machen?

Das Olympiastadion im Ortsteil Westend ist eine moderne und zugleich historische Multifunktionsarena und gehört mit rund 300.000 Besuchern jährlich zu den Top-Sehenswürdigkeiten von Berlin.

Sehen Sie hier, was Sie vor Ort unternehmen können:

1. Führungen durch das Olympiastadion Berlin

Wer tiefer in die Geschichte des Olympiastadions eintauchen möchte, kann bei einer Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen und Orte sehen, die die Öffentlichkeit nicht zu Gesicht bekommt.

Dabei erfahren Sie nicht nur allerhand über die Vergangenheit und Architektur der historischen Stätte, sondern auch über die Highlights der Sportgeschichte, die hier geschrieben wurde, wie die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006. 

Ein Guide führt Sie dabei mit sachkundigen Informationen durch das Olympiastadion Berlin, manche Touren umfassen auch den Olympiapark. Andere konzentrieren sich auf die Räumlichkeiten des Hertha BSC oder befassen sich mit der Technik der Multifunktionsarena.

Tipp: Eine klare Empfehlung ist die 60- bis 75-minütige Highlight Tour. Die Besichtigung umfasst unter anderem einen Besuch der Umkleidekabinen, der unterirdischen Trainingshalle sowie die VIP-Lounges.

2. Besichtigung des Olympiastadions Berlin

Diejenigen, die das Olympiastadion lieber auf eigene Faust erkunden möchten, können sich ein Zeitfensterticket für die Besichtigung ohne Guide kaufen. Erklimmen Sie die Tribünen des Olympiastadions und genießen Sie die Aussicht auf das leere Stadion von ganz oben.

Begeben Sie sich auf das umliegende Olympiagelände und folgen Sie dem Geschichtspfad, der Aufschluss über die Vergangenheit des historischen Ortes gibt. Insgesamt 45 Tafeln und Aufsteller in Deutsch und Englisch geben nähere Informationen zum ehemaligen "Reichssportfeld" und anderen Besonderheiten.

Gegen einen kleinen Aufpreis können Sie sich im Besucherzentrum des Olympiastadions ein Multimedia-Guide mieten. Er führt in 75 bis 100 Minuten durch das Areal und ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch verfügbar.

  • Wichtig: Bei der Besichtigung ohne Guide ist es nicht möglich, die nicht öffentlichen Bereiche, wie die Spielerkabinen oder VIP Bereiche zu sehen.

3. Sehenswürdigkeiten auf dem Olympiagelände

Auf dem Olympiagelände befinden sich zahlreiche Bauten, Skulpturen und Relikte, die von der wechselvollen Geschichte des Ortes erzählen.

Hier eine kurze Übersicht:

  • Olympia Glockenturm: Die Aussichtsplattform des Olympia-Glockenturms in der Nähe des Stadions erreichen Sie bequem mit einem Aufzug. Gegen einen geringen Aufpreis bietet sie einen wundervollen Blick von Spandau bis zum Alexanderplatz und bei guter Sicht sogar bis Potsdam und zu den Müggelbergen.
  • Langemarckhalle: Wenige Schritte vom Glockenturm entfernt steht dieses Mahnmal, das an eine Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg erinnert. Im Untergeschoss befindet sich die Ausstellung „Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006“.
  • Olympiaglocke: Die tonnenschwere Glocke des Glockenturms, ehemals Olympiaturm, stürzte bei der Sprengung des Turms auf den Vorhof und wurde später von britischen Soldaten vergraben. Heute steht die 1956 wiedergefundene Olympiaglocke auf der Südseite des Stadions, der Glockenturm erhielt 1962 eine neue Glocke.
  • Waldbühne: Die Waldbühne, Austragungsort der die olympischen Turnwettkämpfe von 1936, wurde von antiken Amphitheatern inspiriert und dient heute als Open-Air-Bühne für Konzerte.
  • Maifeld: Das Maifeld wurde von den Nazis als Platz für Propagandaveranstaltungen angelegt.
  • DFB Wall & Walk of Fame: Das 40 Meter lange Graffiti präsentiert die wichtigsten Stationen der Geschichte des Olympiastadions.

4. Events

Im Olympiastadion Berlin werden jährlich eine Vielzahl von Events abgehalten. Dazu gehören die Heimspiele der Hertha BSC, Sportevents, Konzerte und viele andere Großveranstaltungen.

  • Hier finden Sie eine Übersicht und Tickets für die aktuellen und kommenden Veranstaltungen.
  • Falls Sie bereits ein Ticket gekauft haben oder kaufen möchten, können Sie hier die Sitzpläne einsehen und überprüfen, in welchem Block Sie sich befinden.

Eintritt, Tickets & Führungen für das Olympiastadion Berlin

  • Eintritt: Das Olympiastadion ist täglich geöffnet. Von November bis März ist es von 10:00 -16:00 Uhr geöffnet; von April bis Oktober von 9:00 - 19:00 Uhr. Im August sind die Öffnungszeiten von 9:00 -20:00 Uhr.
  • Tickets: Tickets für die eigenständige Besichtigung sind im Besucherzentrum vor dem Stadion erhältlich. Tickets für den Glockenturm können Sie an der Kasse des Turms kaufen.
  • Führung: Da die Führungen nur begrenzt verfügbar sind, empfehlen wir, die Tickets im Voraus online zu kaufen. Online-Tickets für die Highlight Tour durch das Olympiastadion gibt es hier. Preise und Termine zu den weiteren Themenführungen können Sie der offiziellen Website entnehmen.
  • Tipps für Reisende: Falls Sie die Top-Attraktionen der deutschen Hauptstadt ganz flexibel und auf eigene Faust entdecken möchten, empfehlen wir die Audioguide App Berlin Highlights Tour von YourMobileGuide.

Wie erreiche ich das Olympiastadion in Berlin?

Das Olympiastadion besitzt zwei Eingänge: den Eingang Osttor und den Eingang Südtor.

  • Vom Alexanderplatz: Nehmen Sie die S-Bahn S3 oder S9 und fahren Sie bis zur Haltestelle „Olympiastadion“. Den Eingang Südtor erreichen Sie über den Ausgang Flatowallee nach 200 Meter, den Eingang Osttor über den Ausgang Trakehner Allee nach 250 Meter.
  • Vom Potsdamer Platz: Nehmen Sie die U-Bahn U2 und fahren Sie 14 Stationen bis zur Haltestelle „U Olympia-Stadion“. Der Eingang Osttor liegt etwa 500 Meter und der Eingang Südtor 870 Meter entfernt.

Häufige Fragen über das Olympiastadion Berlin

In welchem Stadtteil liegt das Olympiastadion Berlin?

Das Olympiastadion Berlin steht im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Ortsteil Westend.  Die Adresse lautet: Olympiastadion Berlin, Olympischer Platz 3, 14053 Berlin

Wie groß ist die Kapazität des Olympiastadions in Berlin?

Das Berliner Olympiastadion umfasst 74.475 Sitzplätze, davon 38.020 auf dem Unterring und 36.455 auf dem Oberring.

Wie hoch ist das Olympiastadion Berlin?

Die Höhe des Berliner Olympiastadions beträgt 16,37 Meter, mit Attika sind es 21,26 Meter.

Wer hat das Olympiastadion in Berlin gebaut?

Als Berlin 1931 zum Austragungsort der Olympischen Spiele 1936 ernannt wurde, erkannten die Nationalsozialisten den Prestigewert dieser internationalen Veranstaltung sofort und veranlassten die Planung des Reichssportfeldes, dem heutigen Olympiastadion. Beauftragt wurde der Architekt Werner March.

Wann wurde das Olympiastadion Berlin gebaut?

Das Olympiastadion Berlin wurde in den Jahren 1934 bis 1936 nach Plänen des Architekten Werner March anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 gebaut. Vorher befanden sich auf dem Areal das „Deutsche Stadion“ und das „Sportforum“. Am 1. August 1936 fand die Eröffnung statt.

Wem gehört das Olympiastadion Berlin?

Das Olympiastadion Berlin wird von dem Land Berlin verwaltet.

Geschichte & Fakten über das Olympiastadion Berlin

Auf dem Areal befand sich einst eine Pferderennbahn, zu Zeiten des Deutschen Reiches entstand das "Deutsche Stadion" und das "Sportforum".

Nachdem Berlin 1931 zum Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1936 ernannt wurde, sahen die Nationalsozialisten darin einen hohen Prestigecharakter und veranlassten den Umbau der Bauten in das "Reichssportfeld". Es wurde von 1934 bis 1936 nach Plänen des Architekten Werner March gebaut. Bis 1936 entstand eine symmetrische Anlage mit dem Olympischen Platz, dem Olympiastadion für 110.000 Zuschauer, dem Maifeld, dem Glockenturm, dem Schwimmstadion, der Waldbühne für 25.000 Zuschauer und einem Aufmarschgelände für 500.000 Menschen mit „Führerbühne“.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebiet den britischen Besatzungstruppen. Nach der Entnazifizierung des Stadions in 1957 wurde das ehemalige Reichssportfeld wenige Jahre später unter Denkmalschutz gestellt. 2000 bis 2004 wurde das Olympiastadion Berlin modernisiert. Es erhielt 74.475 überdachte Sitzplätze und eine durchlaufende Flutlichtbeleuchtung.

Das Olympiastadion Berlin ist heute Veranstaltungsort von Events, Konzerten und Sportveranstaltungen sowie die Heimspielstätte des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC.2006 fand hier das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft und 2015 das Champions League Finale statt. Alljährlich wird im Stadion das Endspiel um den DFB Pokal ausgetragen.

Kontakt & Stadtplan

  • Adresse: Olympiastadion Berlin, Besucherzentrum, Olympischer Platz 3, 14053 Berlin
  • Öffnungszeiten: Nov. - März 10-16 Uhr; April - Okt. 9 - 19Uhr, August: 9-20 Uhr
  • Öffentlicher Verkehr: S-Bahn: S5 bis „Olympiastadion“; U-Bahn:  U2 bis „U Olympia-Stadion“
  • Website: Olympiastadion.Berlin/de
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